Donnerstag, 15. November 2012

PV.TV, Das Magazin: "Photon bald insolvent?"



Der Internet-Fernsehsender PV.TV hat folgendes Video mit dem Titel: 

"PV.TV Das Magazin:  Photon bald Insolvent?

auf Youtube veröffentlicht, in dem die Frage nach einer drohenden Insolvenz des Photon-Verlages aufgeworfen wurde. 



Screenshot des YouTube Videos von PV.TV:



Link des Videos auf Youtube:





+++ Aktuell: +++ 

30.11.2012 Es steht gibt eine Bestätigung, dass der Videobeitrag PV.TV 1/2012 von der Photon-Gruppe durch eine Einstweilige Verfügung am Landgericht Aachen vorübergehend untersagt wurde.  Laut unserer Erkenntnis läuft ein Widerspruch gegen diese Verfügung. 



+++ Aktuell: +++ 

Am 22.11.2012 wurde das Youtube Video von PV.TV - Das Magazin nach über einmonatiger Verfügbarkeit und mehreren tausend Views ohne Begründung auf privat geschaltet und so für die interessierte Öffentlichkeit aus dem Netz genommen. 

Es gehen Gerüchte um, dass die Photon mit einer juristischen Einstweiligen Verfügung zum Verbot des Videos erfolgreich gewesen ist. Sollte dieses der Fall sein, wird der anstehende Prozess interessant, in dem die brennenden rechtlichen Fragen wieder einmal vor Gericht erörtert werden. 



+++ Anmerkung: +++

24.10.2012 wurde der Beitrag des PV.TV Magazins laut Youtube bearbeitet und ein Bild der Photon-Chefredakteurin Anne Kreutzmann wegen einer Copyrightfrage entfernt. Andernfalls ist das Video aber weiterhin in vollem Umfange verfügbar. 

Kommentare:

  1. Wie kann ein Verlag über Monate hinweg Freiberufler für ihre geleistete Arbeit nicht bezahlen und dann so tun, als wäre er nicht insolvent. Nennt man das nicht Insolvenzverschleppung?
    Ich kann nur jeden warnen, für die Photon zu arbeiten, ersteinmal wird eigene, mangelde Kompetenz auf den Zulieferer geschoben und dann gibt es endlose Korrekturphasen mit dem Resultat dass die Rechnung sowieso nicht bezahlt wird.

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  2. Ein kleiner rechtlicher Tipp vom Team der Photonwatch: Wenn Sie eine Forderung gegen den Verlag haben, können Sie sich beim Amtsgericht Aachen einen Forderungstitel besorgen und auch als Gläubiger den Antrag auf Insolvenzeröffnung stellen.

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  3. Es ist doch ebenso zweifelhaft ein Medium wie den Reri Tv Kanal für einen Feldzug gegen diese Zeitschrift zu instrumentalisieren. Diese Leute da haben von Journalismus ungefähr so viel Ahnung, wie die Bundeskanzlerin Charisma besitzt. Insofern bezweifle ich die Intigrität dieses Blogs. Damit tuen sie sich keinen Gefallen, sollten Sie tatsächlich Journalisten sein, die das Handwerk beherschen. Auch wenn ich vermute, dass die paar Leute, die sich hier so für die gerechte Sache einsetzen mögen in Wirklichkeit nur die Propagandaverlängerung dieser sehr zweifelhaften Geschäftsleute aus dem Münsterland sind.

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    1. Lieber Leser,

      Wir haben PV.TV nicht für einen "Feldzug" instrumentalisiert. Auch geben wir keinerlei Qualitätsbekundungen über das Mutterunternehmen von PV.TV ab.

      Der Beitrag "Photon bald insolvent" von PV.TV ist von der Redaktion eigenständig erarbeitet worden. Er hat nichts mit unseren Aktivitäten zu tun.

      Wichtig an der Diskussion um den Beitrag ist uns die Tatsache, das hier wieder durch die Photon versucht wird mit allen Mitteln juristisch, per Einstweiliger Verfügung eine kontroverse Meinung zu verbieten.

      Dieses aggressive juristische Vorgehen durch die Photon haben wir selber auch in vierfacher Hinsicht erlebt. So dass es uns deshalb wichtig erscheint über die Tatsache des Verbotes von Meinungsäußerungen zu berichten.

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  4. http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2012/11/27/lokalzeit_aachen.xml

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  5. Es liegt eine Bestätigung von PV.TV vor, dass der Grund für die Abschaltung des Videos auf Youtube darin besteht, dass eine Einstweilige Verfügung gegen das Video vorliegt.

    Gegen diese hat PV.TV Widerspruch eingelegt, es wird interessant, was der anstehende Prozess erbringt.

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