Montag, 17. Juni 2013

Photon Power Anleihen werden zur Hängepartie - Solarmedia und Ecoreporter melden: Photon-Anleihen-Zeichner getäuscht?


Die Investmentgesellschaft der Photon Gruppe Photon Power AG gerät nun vollends ins Zwielicht. 

Das angesehene Umwelt-Finanz-Portal Ecoreporter titelt: 

Anleihe-Zeichner der Photon Power AG in die Irre geführt?*


Und der Blogbetreiber Solarmedia titelt:

Photon-Anleihen-Zeichner getäuscht? 


Laut Solarmedia liegen derzeit folgende Erkenntnisse vor:

"Die Pleite des Solarzeitschriftenverlags Photon Europe GmbH (siehe auch Solarmedia vom 17.12.2012) kostet wohl auch die Anleger der Photon Power AG hunderttausende Euro. Das legt zumindest ein aktueller Bericht des Insolvenzverwalters nahe: Die Muttergesellschaft des insolventen Verlages hat dies gegenüber ECOreporter allerdings zurückgewiesen. Zudem gibt es weitere deutliche Widersprüche zwischen den Aussagen des Geschäftsführers der Photon-Gruppe und dem Bericht des Insolvenzverwalters, wie ecoreporter.de schreibt."


Solarmedia berichtet von harten Sanierungen und Widersprüchen bei der Sanierung
"Um die Ausgestaltung der Sanierung des insolventen Photovoltaik-Fachverlages Photon Europe GmbH wird offenbar hart gerungen. Der Eindruck drängt sich auf, wenn man die Photon Gruppe – die das Kerngeschäft des Verlages über eine neue Tochtergesellschaft weiterführt - mit einem aktuellen Bericht des Insolvenzverwalters André Seckler konfrontiert. ECOreporter hat das getan: Beide Seiten zeichnen in vielen Punkten ein unterschiedliches Bild vom Zustand des insolventen Verlages vom Januar 2010 bis zum Insolvenzantrag im Dezember 2012."


März-Photon immer noch nicht bei den Schweizer Lesern
Mit der Auslieferung der Zeitschrift Photon sei man in der neu gegründeten Firma Photon Publishing bereits in Verzug - derzeit ist noch nicht einmal die März-Nummer von Photon bei der (schweizerischen) Leserschaft eingetroffen.

 



Es wird bestätigt, dass Photon Power Gläubiger des Schuldenberges ist

"Aus dem Bericht des Rechtsanwalts Seckler von der Aachener Kanzlei Kebekus & Zimmermann geht hervor, dass der insolvente Verlag nicht nur gegenüber der Photon Holding GmbH Schulden in Millionenhöhe hat. Zu den Gläubigern aus der Unternehmensgruppe zählt demnach auch die 2011 gegründete Photon Power AG. Dieses Unternehmen ist auf den Bau und Betrieb von Solaranlagen in Deutschland spezialisiert. Dazu hatte Photon Power eine Anleihe herausgegeben, an der sich Privatanleger beteiligt haben. Aufgelegt wurden drei Anleihetranchen mit verschiedenen Laufzeiten und Verzinsungen." 


Von geplanten 16,2 Millionen Euro konnten nur 7,2 Millionen Euro bei den Anlegern geholt werden

Solarmedia schreibt weiter: "Bei Vollplatzierung hätte Photon Power insgesamt 16,2 Millionen Euro bei Anlegern eingeworben. Es wurden 7,2 Millionen Euro eingesammelt. „Es war nicht geplant, die theoretische Anleihesumme voll einzuwerben“, sagt Photon-Power Geschäftsführer Ralf Heuser. Schon allein wegen der verschiedenen Wahlmöglichkeiten bei den Anleihen habe Photon Power dies nicht erwartet. „Es war von Anfang an unwahrscheinlich, dass alle Anlagen gleichermaßen angenommen würden. Das haben wir auch kommuniziert“, so Heuser weiter."


Photon Power AG als prekär eingestuft: 


Solarmedia stellt fest: "Prekär: Obwohl die Photon Power AG im Anlageprospekt und im Werbematerial ausdrücklich versprach, das Geld der Anleger „nur für den Bau von Photovoltaikanlagen und die dafür anfallenden Nebenkosten“ zu verwenden, hat die das Unternehmen dem mittlerweile insolventen Photon-Verlag 1,5 Millionen Euro als kurzfristiges Darlehen zur Verfügung gestellt (hier erfahren Sie mehr)."


Philippe Welter: Darlehn an den insolventen Verlag keine Zweckentfremdung

"Philippe Welter, Gründer der Photon-Gruppe und Herausgeber des Fachmagazins Photon, sieht in dieser Transaktion nach wie vor keine Zweckentfremdung: „Bei jeder Projektrealisierung ergibt sich das Problem, dass zunächst Anlegergeld eingesammelt werden muss, bevor mit dem Bau begonnen werden kann“, so Welter. Wegen des Zins- und Risikoniveaus sei es eine Zwischenanlage auf Festgeldkonten oder in Staatsanleihen für diese Zeit bei der Photon Power AG nicht in Frage gekommen."

Das die eigene Firma ja wohl das größte Ausfallrisiko besaß und dieses auch noch eingetroffen ist, kommt dem Aufsichtsratsvorsitzenden Philippe Welter selbst nach der Pleite nicht in den Sinn. 



Anlegerschützer kritisieren zu Recht:
"Anlegerschützer kritisieren dieses Geschäftsgebaren. „Wenn Gelder von Anlegern mit dem Ziel eingeworben werden, Photovoltaikanlagen zu errichten, dann aber als Darlehen an einen Fachverlag gegeben werden, dann kann man aus unserer Sicht von einer Irreführung der Investoren sprechen“, kommentiert Daniel Bauer, Vorstand der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger den Vorgang bei Photon. „Das Risikoprofil eines Verlages ist ja ein komplett anderes als das Risikoprofil einer durch staatlich garantierte Einspeisevergütungen Umsatz generierenden Photovoltaikanlage“, so Bauer weiter. 

Sein Fazit: „Wer Geschäfte nicht sauber trennen kann und Mittel nicht so verwendet, wie in Anzeigen und Flyern versprochen, sollte nicht das Vertrauen von Investoren genießen.“ Photon-Herausgeber Welter weist diese Vorwürfe von sich. Das Geld der Photon Power AG sei schließlich „kein langfristiges Darlehen“ gewesen und zum größten Teil schnell zurückgeflossen, argumentiert er. 

Allerdings waren bei der Insolvenz von Photon Europe noch hunderttausende Euro offen." 


Kommentare:

  1. All das, was berichtet wird, ist uns ja zu genüge bekannt. Aber interessant an dem Artikel ist, dass sich jemand die Mühe macht, beim Lord mal kritisch nachzufragen. Denn da wird´s gleich wieder Münchhausen-mäßig. Zitat: "Wegen des Zins- und Risikoniveaus sei es eine Zwischenanlage auf Festgeldkonten oder in Staatsanleihen für diese Zeit bei der Photon Power AG nicht in Frage gekommen." Der will uns also folgendes verklickern: Ein Investment in Staatsanleihen sei zu jenem Zeitpunkt risikoreicher gewesen, als eine Investition in sich selbst und Anne Kreutzmann. Die Staatsanleihe muss mir mal jemand nennen, die risikoreicher ist, als das schwarze Finanzloch PHOTON, welches schon 2010 schwärzer war aös die Nacht. Mit der fingierten Kapitalerhöhung der PHOTON hat die Sache natürlich nichts zu tun, gell? Aber das hat auch wohl niemand nachgefragt.

    Der Begrifft Täuschung fasst das Geschäftsmodell der Welter, Kreutzman, Schmela, Heuser, Lohse und anderer Fundi-Photonies dennoch sehr gut zusammen.

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    1. PHOTON ist seit 2010 pleite und just 2010 wird die POWER als Geldmaschine für die Europe "GmbH" angeworfen. Fragen?

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  2. Sabbern Sie im geistigen Tiefflug nicht die Leute voll, wäre das möglich?

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  3. Könnte Anne Kreutzmann nicht endlich zum eigenen Thema einen ihrer geilen Kommentare schreiben? Wir warten alle drauf! Komm Anne mach´et! Bedarfsweise helfen auch Adreas oder Michael :-))) Wat für´n herrlicher Tiefflug!!!!

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    1. Die große Frau beweihräuchert sich und und den Bobbel an ihrer Seite vielleicht lieber selber, statt in eigener Sache einen "Murks des Jahres" zu schreiben?

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  4. Anlagetrug, Mitschneiden am Telefon, Unterbindung eines Betriebsrats, betrügerischer Bankrott, aggressives Ausschalten mißliebiger Meinungen ... alles Meilensteine der Informationspolitik für eine "lebenswerte" solare Zukunft.

    Auch journalistisch sah es nicht besser aus: "Chefredakteurin" Anne Kreutzmann zur aufgetürkten und -gemotzten Timminco-Reportage, die sie gegen PHOTON-Kritiker in Auftrag gab: "Wäre peinlich, wenn ..." Man sollte mal Dr. Eicke Weber im Nachhinein fragen, was er vom Kreutzmnann- Interview jener Zeit hält ....

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  5. Die Photon Power AG diente als "Geldmaschine" zur Beschaffung von frischem Kapital für den Verlag, dass wurde ja offenbar unter den Mitarbeitern hinlänglch vermutet und belächelt -siehe diverse Blogeinträge hier bei Photonwatch. Die Vermutung liegt nahe, dass mit Anlegergeldern die Insolvenz der Photon Europe GmbH verzögert wurde... bis dann doch nichts mehr ging. Werden die Verantwortungslosen dafür ggf. zur Rechenschaft gezogen?

    Sind die Herren und Damen aus dem Photon Power Vorstand bzw. aus dem Aufsichtsrat noch alle in der Photon Gruppe tätig?

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    1. Frau Martina S. doch nicht mehr, oder???

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    2. König und Dame verzichten doch nicht auf ihren Läufer, klar noch dabei, aber in Sonderurlaub wg. familiären Gründen.

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    3. Frau Martina S. ist gut beraten, wenn sie -wie einige andere auch- freiwillig das Weite sucht und sich nicht weiter vor den Karren der falschen Solarpropheten spannen lässt. Sie war doch auch eine Zeit lang für die Photon Laboratory GmbH zuständig bzw. als Geschäftsführerin tätig, wenn ich nicht irre. Was ist denn aus der Photon Laboratory GmbH geworden? Arbeitet die Gesellschaft noch?

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    4. Die bereiten gerade einen Aprilscherz für die April-Ausgabe vor, indem sie Arbeit fingieren. Der Rest des Imperiums trägt gerade die Endrunde in Sackgüpfen, Halma und Geldsuchen aus, da darf nicht gestört werden.

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  6. Auch ich hatte bei der Ausgabe der Photon Power Anleihe Interesse. Das schien ja auf den ersten Blick eine lukrative Angelegenheit zu sein und PV war damals dem Vernehmen nach noch ein gutes Geschäft.
    Eine mit den internen Vorgängen in der Photon-Gruppe vertraute Person hat mich aber damals schon gewarnt, dass die Einlagen zur Querfinanzierung innerhalb der Gruppe genutzt werden können. Ich habe daraufhin die Finger davon gelassen. Zum Glück wie man heute feststellen muss.

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    1. Herzlichen Glückwunsch für die richtige Entscheidung!

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  7. Anonym schrieb am 19. Juni 2013 20:10

    "Die bereiten gerade einen Aprilscherz für die April-Ausgabe vor (...)"

    Ein Aprilscherz und die April-Ausgabe im Juni vorzubereiten, dass entspricht wohl der schlampingen Termintreue dieses "Fachverlags" aus Aachen. Oder geht es um einen Aprilscherz für 2014? Zu diesem Zeitpunkt wird die Photon Publishing GmbH mutmaßlich gar nicht mehr existieren.

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  8. „Wer Geschäfte nicht sauber trennen kann und Mittel nicht so verwendet, wie in Anzeigen und Flyern versprochen, sollte nicht das Vertrauen von Investoren genießen.“ Photon-Herausgeber Welter weist diese Vorwürfe von sich. Das Geld der Photon Power AG sei schließlich „kein langfristiges Darlehen“ gewesen und zum größten Teil schnell zurückgeflossen, argumentiert er."

    Das Geld ist in den Händen dieser Personen zerflossen. Die können nicht mit Geld umgehen. Den Beweis haben sie erfolgreich erbracht.

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  9. Die Geschichte rund um Photon liest sich ja haarsträubend. Insbesondere der Umgang mit Mitarbeitern ist ja wohl allerletzte Kanone! Naja, nur der Schein ist wirklich rein beziehungsweise "aussen hui und innen pfui" würde da passen!

    Mit allerbesten Grüßen von einem ehemaligen Abonnenten!!!

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  10. Ist zwar Off-Topic, jedoch ganz interessant:

    photon.de wird zuzeit von Google gesperrt wegen Malware und Trojaner, nachfolgend Zitat von Google:

    Wie wird photon.de momentan eingestuft?
    Diese Website ist momentan als verdächtig eingestuft und kann Ihren Computer beschädigen.

    Ein Teil dieser Website wurde aufgrund verdächtiger Aktivitäten in den letzten 90 Tagen 2 mal auf die Liste gesetzt.

    Was ist passiert, als Google diese Website aufgerufen hat?
    In den letzen 90 Tagen haben wir 33 Seiten der Website überprüft. Dabei haben wir auf 11 Seite(n) festgestellt, dass Malware (schädliche Software) ohne Einwilligung des Nutzers heruntergeladen und installiert wurde. Der letzte Besuch von Google war am 2013-06-24. Verdächtiger Content wurde auf dieser Website zuletzt am 2013-06-22 gefunden.
    Die Malware umfasst 16 trojan(s).

    Diese Website wurde über 1 Netzwerk(e) gehostet (z. B. AS3320 (Deutsche Telecom)).

    Hat diese Website als Überträger zur Weiterverbreitung von Malware fungiert?
    photon.de hat in den letzten 90 Tagen scheinbar nicht als Überträger für die Infizierung von Websites fungiert.

    Hat diese Website Malware gehostet?
    Ja. Diese Website hat in den letzten 90 Tagen Malware gehostet. Sie hat 13 Domain(s) infiziert (z. B. photon.eu/, solar-magazin.de/, photon.ag/).

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    1. Wichtiger als die Sperrung der Website scheint mir die Sperrung, Entflechtung und Zerschlagung des dubiosen Firmengeflechts.

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    2. Ja stimmt, aber die Sperrung der Website ist ja schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung...

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  11. Unfassbar und privaten Schuldnern kaum zu vermitteln, dass eine juristische Person derart zulangen kann, die Zahlungsunfähigkeit erklärt, anschließend unter neuem Namen munter weitermacht.

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