Sonntag, 5. Mai 2013

Photon Gläubigerversammlung vom 03.05.2013 (Fortsetzung) - Teil 15



Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde die Begründung für die Aberkennung der Stimmrechte im Falle Michael Schmela durch die Insolvenzrichterin in Ihrem Urteil begründet.



Kein Arbeitsvortrag vorhanden - Schmela war kein Mitarbeiter der Photon Europe!

Herr Michael Schmela besaß laut Gerichtsurteil keinen Arbeitsvertrag mit der Photon Europe. 

Zumindest wurde dieser weder dem Gericht vorgelegt, noch ist dieser in den dem Insolvenzverwalter   im Rahmen der Betriebsübergabe der Photon Europe GmbH überstellt worden. 

Auch wurde keine Einrede geltend gemacht, dass ein mündlicher Arbeitsvertrag bestanden hätte. 




Vertragsverhältnis eher dienstleistungsartig - Doch mit Wem?

Der Richterin erschien es, dass die Beziehung von Herrn Schmela mit der Photon Zeitschrift dienstleistungsartig war. 

Leider konnte durch das Gericht nicht ermittelt werden mit Welcher der Photon-Firmen ein solches Dienstleistungsverhältnis bestanden habe.  




Beteiligung als Mitgesellschafter im Photon Firmengeflecht

Herr Schmela ist aktiver Mitgesellschafter im Photon Firmengeflecht der Photon Holding und der Photon Power AG. Bei dieser ist er auch als Vorstand aktiv und bezieht hieraus auch sicherlich ein stattliches Finanzeinkommen.   




Gerichtsfeste Nachweise für Forderungen fehlen! 

Bei einer derartigen Forderungshöhe von 639.830,29 € ist ein Nachweis über eine Vertragsgrundlage erforderlich. Herr Schmela hat es aber versäumt einen derartigen Nachweis zu erbringen. 




Forderung Lohse durch Ausschlussfrist nichtig

Der Mitgesellschafter Andreas Lohse hatte als Einziger der Photon Riege einen Arbeitsvertrag. Bei einem Studium dessen fiel dem Gericht auf, dass dieser eine handelsübliche Arbeitsvertrag ein Verfallsdatum für Forderungen besaß. Hierdurch waren die Forderungen von Herrn Lohse nichtig.  




Forderungen Photon Laboratory GmbH nichtig - Unterlagen fehlen

Die Forderungen der Photon Laboratory GmbH in Höhe von 26.005,82 € wurden als nichtig abgeurteilt, da die notwendigen Unterlagen zum Nachweise dem Gericht nicht vorgelegt wurden. 





Forderungen Solar Beteiligungen GmbH nichtig - Unterlagen fehlen

Die Forderungen der Solar Beteiligungen GmbH in Höhe von 427.000,- € wurden als nichtig abgeurteilt, da die notwendigen Unterlagen zum Nachweise dem Gericht nicht vorgelegt wurden. 




Forderungen Philippe Welter Consulting nichtig - Unterlagen fehlen

Die Forderungen der Philippe Welter Consulting in Höhe von 175.367,08 € wurden als nichtig abgeurteilt, da die notwendigen Unterlagen zum Nachweise dem Gericht nicht vorgelegt wurden. 




Forderungen Photon Holding GmbH nichtig - Unterlagen fehlen

Die Forderungen der Photon Holding GmbH in Höhe von 906.100,- €wurden als nichtig abgeurteilt, da die notwendigen Unterlagen zum Nachweise dem Gericht nicht vorgelegt wurden. 

Es gab zwar einen Lizenzvertrag zwischen der Photon Holding GmbH und der Photon Europe GmbH, nach der die Photon Europe 5% des Verlags-Umsatzes an die Holding für die Nutzung des Markennamens Photon abführen musste, dieser wurde aber nicht mit Leben gefüllt. 

Sämtliche nachvollziehbare Umsatzabrechnungen und Berechnungen fehlen und sind auch nicht in der Buchhaltung der Photon Europe GmbH erfasst. In sofern geht das Gericht in seinem Urteil nicht von einer Werthaltigkeit der Forderungen aus und versagt folgerichtig das Stimmrecht dieser Forderungen.  






Prozessbetrug durch die Photon Gruppe? 

Unter der Hand war die juristische Einschätzung zu hören, dass bei den von der Photon Gruppe angemeldeten Forderungen von insgesamt über 3 Millionen Euro derart viele Fragezeichen aufgetaucht sind, dass Anzeichen für einen Prozessbetrug zur Manipulation der Abstimmungen im Insolvenzverfahren vorliegen. 



Keine Wiederholung der Wahl notwendig 

Die Richterin führte in Ihrem Urteil aus, dass keine Wiederholung der Wahl notwendig war und Sie mit Ihrem Urteil folgendes Abstimmungsergebnis rechtskräftig feststellt: 


Zustimmung für die Fortführung eines Gläubigerausschusses gaben:

1.017.328,70 € an Forderungen


Für eine Ablehnung der Fortführung eines Gläubigerausschusses votierten:

1.714.776,12 € an Forderungen


Hiermit sei die Fortführung des Gläubigerauschusses auf Grund des Urteils rechtskräftig abgelehnt.




Gericht verhängt Stimmverbote in eigener Sache für die Photon-Gruppe

Auch würde für die von Rechtsanwalt Linnenbrink per Vollmacht vertretene Photon-Gruppe auf Grund des gerügten Interessenskonfliktes mit einem Stimmverbot für weitere Abstimmungen belegt werden, die einen Interessenskonflikt zwischen der Geschäftsführung und den Angestellten begründen. 

Im Weiteren wird das Gericht bei jeder Einzelabstimmung die bestehenden Stimmverbote benennen. 





Danach standen die Entscheidungen über besonders bedeutende Amtshandlungen des Insolvenzverwalters nach §160 und §162 der Insolvenzordnung auf der Tagesordnung...




++++ Weiter mit Teil 16





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Wichtig!  Dies ist ein aus persönlichen Aufzeichnungen erstellter Text. 

Wer Ergänzungen oder Verbesserungen zu diesem Bericht aus der Gläubigerversammlung hat, kann dies persönlich und auch anonym in den Kommentaren einfügen. Hier kann man auch seine eigenen Eindrücke und Meinungen kundtun.  

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Kommentare:

  1. Ab dem 1 Juni im Kino: Zwei Wachteln und ein Storch erobern den Planeten Sonne TEIL2.
    Was ist vorher passiert…
    Die drei Tierchen(zwei dicke Wachteln und ein Storch) leben in einem Märchenschloss im (belgischen)Wald. Die Sonne scheint und alle sind glücklich BLALaBLAVLA BLA.….Alles spannende gestern in den Kommentaren geschrieben….

    TEIL2: Die dickere(weibliche) Wachtel kauft für alle Mitarbeiter genug Kekse und H-Milch und die „Wachtel Dicke Eier Group“ wird gegründet… Es werden Partner akquiriert…
    „Oh.. Schaut mal die Sonne scheint… wie schön!“- sagt die dickere (männliche) Wachtel…
    Daraufhin die weibliche (auch sehr dicke) Wachtel: „OHH, wie schön, aber wir haben ja selber nichts zu essen, nicht mal 500 Gramm Steaks…Ohh wie Schade“
    „Schaut mal“, sagt der Storch- „Da ist ein schönes Catering Service - Bar Mäuse Museum. Dort arbeiten fleißige und gewissenhafte Mäuse den ganzen Tag… Die können uns für die paar Kekse, die wir ihnen schenken… leckere Steaks jeden Tag für alle (außer mir-ich esse ja nur Kekse) bekommen…“
    „Ohh lieber Storch, du bist so ein wunderbarer Kollege… Du opferst dich selber für die Gemeinschaft, du bist der männliche Mutter Theresia der Wachtel Group…Ohhh lieber Storch, schau mal, da gibt es auch ein Behindertenwerk der Ameisen und Bienen… Die arbeiten den ganzen Tag und wir können denen auch Kekse servieren..“ sagen die dicken Wachteln.
    Daraufhin der Storch: „Aber wartet, wir haben ja nicht genug Kekse… Hmm…..Wartet….Hmmmm..
    Wartet… Hmmm… Wartet…..Hmmm…..Wartet… Ich habs…: wir können denen nur das abgelaufene H Milch geben… und falls die sich bei dem bösen Wolf beschweren… Hmmm … Wir wohnen ja im belgischen Wald und haben keinen Briefkasten…
    Daraufhin die dicken Wachteln empört: „Der böse Wolf von der Staatsanwaltschaft kann uns also nichts, wir verstecken uns im belgischen Wald in unserem Märchenschloss und montieren die Briefkästen ab“
    …..
    ……
    …..
    Es bleibt spannend: Im dritten Teil erfahren Sie von dem (nicht so schlauen Fuchs), der den Ameisen, den Bienen und den Eseln die Stimmrechte klauen wollte und von der Eule die der Wachtel Dickste Eier GmbH helfen wollte, indem Sie das Imperium von dem Untergang retten wollte…



    Wie bereits im ersten Teil erwähnt: Karten in allen Vorverkaufsstellen gegen eine sofortige (eigenständige) Kündigung oder bei einer Abtretung der kompletten Stimmrechte an den Fuchs der Wachtel Dicke Eier Group oder bei einem 50% Lohnverzicht erhältlich …
    To be continued…

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    1. Was für ein Schwachsinn!!

      Schreiben Sie doch was für die Bäckerblume oder noch besser für Ihre Angehörigen, dann bleibt dieser geistige Schwachsinn und Dünnschiss in Ihrer Familie.

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    2. Da isser ja wieder..."Bäckerblume", der Kumpel von "Gesabber"! Ihr zwei seid ja wirklich ein paar ganz Ausgeschlafene, was? Irgendwie habe ich das Gefühl, von Euch immer nur den gleichen Satz zu hören...kann das sein? Sprecht Ihr Euch da ab oder seid Ihr unabhängig voneinander so ein Quell an Kreativität?

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    3. Kann es denn sein, daß Ihr Schreibstil Ihrem degenerierten Charakter entspricht?

      Wenn Sie mir diese Frage beantworten, so stehe ich Ihnen gerne Rede und Antwort.



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    4. Wenn Sie den Schreibstil in der von Ihnen so massiv kritiesierten Geschichte oben meinen, so muß ich Sie enttäuschen. Der Verfasser bin ich nicht. Ich bin lediglich der Meinung, das Ihre Fäkalsprache: "...dann bleibt dieser geistige Schwachsinn und Dünnschiss in Ihrer Familie." und andere Beleidigungen hier völlig unangebracht und übertrieben unter der Gürtlellinie sind. Das nenne ich degeneriert. Man muß sicher nicht jedes Wort auf die Goldwage legen, aber reißen Sie Sich doch bitte etwas zusammen. Danke!

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    5. :-) und wieder ein wunderbarer Dialog am Sonntag!
      Freuen wir uns doch, wenn sich die doch sonst sehr schweigsamen Vertreter des Verlags zu Wort melden. Das bereichert diesen Blog, pusht die Click-Statistik und lässt uns ahnen, mit wem Sie es zu schaffen hatten.

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  2. Jaja, sehr witzig. Dass an der Sache auch die Schicksale von 90 Mitarbeitern und ihren Familien haengen, geht Ihnen natuerlich am Arsch vorbei. Schoenen Dank auch.

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    1. So nehmen Sie Ihr Schicksal in die Hand und überlassen es nicht den Pleitiers der Photon Europe.
      Das diese Personen mit Existenzen Handel treiben sollte nun jedem klar sein.

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    2. 9O Mitarbeiter? Na wenn das mal noch stimmt.

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  3. CHANGE.org Petition zum Ausschluss von Philippe Welter aus dem Rat der AGORA-Energiewende

    http://www.change.org/de/Petitionen/ausschluss-von-philippe-welter-aus-dem-rat-der-agora

    Das wurde aber auch Zeit! Für Verbreitung der Petition wird gesorgt.

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  4. Wenn keine ernsthaften Diskussionen mehr möglich sind, möchte ich Sie bitten sich auf einen Ort der Veröffentlichungen zu beschränken. Sie haben gestern schon fleißig in einem Teil gepostet. Bleiben Sie dort, dann wissen ernsthafte Leser auch wo sie nicht mehr schauen müssen. Ein wenig schwarzer Humor ist nie schlecht, aber es nimmt überhand und ist wirklich anstrengend die ernsthaften Kommentare raus zu filtern. Sowas schreckt auch Außenstehende ab und die Öffentlichkeit schrumpft wieder auf die lediglich Ehemaligen und und Noch-Mitarbeiter. Das wird auch in Ihrem Sinne sein, dass sich Aussenstehende für die unglaublichen Machenschaften interessiert. So vergraulen Sie diese aber. Vielen Dank.

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    1. +1 Zustimmung

      Das hier ist eine ernsthafte Angelegenheit. Bitte solche Geschichtchen bleiben lassen, das hilft doch der Sache nicht.

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    2. OK Einverstanden! Teil 3 des Films kommt nicht ins Kino! Bitte bei der sachlichen Auseinandersetzung nicht das Humor verlieren und bitte nicht kramfhaft an den Details festhalten... Es ist bereits jedem Kind klar welche illigalen, unmoralischen und krankhaften Machenschaften die Tierchen aus Belgien begangen haben! Ich wünsche Ihnen allen(ausser denen in Belgien) einen sonnigen Sonntag und vor allem gute Laune!

      Ps.: Falls es doch wünsche für den dritten Teil gibt, dann bitte kurz Bescheid sagen...

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    3. Dem schließe ich mich an. Der Sache dienlich ist eine vollumfängliche Bereitschaft von Wissenden zur Abgabe sachdienlicher Hinweise gegenüber der Staatsanwaltschaft und der Öffentlichkeit. Als mittelbar Betroffene bin ich dankbar für die Berichte und Kommentare auf diesem Blog.

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    4. Das sehe ich genauso. Was diesen Blog so stark und überzeugend macht, ist die Fülle an verifizierbaren Infos, die er präsentiert. Das sollte so bleiben.

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  5. Nicht nur die Staatsanwaltschaft hat Interesse an den Informationen. Auch der Insolvenzverwalter kann mit guten Informationen die Quote durch Rückforderungen gegen das Management massiv erhöhen.

    Melden Sie alles way Sie wissen an:

    aachen@kebekus-zimmermann.de

    dann kann die Voraussichtliche Quote von 20% für die Gläubiger weiter aus der Privatschatulle von Kreutzmann und Welter gesteigert werden.

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    1. Die Voraussichtliche Quote von 20% ist zweifellos steigerungsfähig. Mitwirken!

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  6. Wo ist eigentlich die Solarbeteiligungen GmbH, also das Kreutzmann-Welter Gebilde, abgeblieben? Die ist in keinem Register mehr zu finden. Hat die ihr Leben auch ausgehaucht? Und wenn dem so ist: Warum fordert eine nicht mehr existente GmbH 437.000 € vom Verlag?

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  7. Angeblich 90 Arbeitnehmer sollen noch unter dem Scheffel der Photon Publishing GmbH arbeiten. Kann das bestätigt werden? Dem Vernehmen nach ist diese Anzahl an Mitarbeiter nicht nachvollziehbar.

    Wie steht es um die Redaktion des spanischen Magazins? Ist da noch irgendwer aktiv?

    Wie steht es um die Redaktion des italienischen Magazins?

    Sind noch Mitarbeiter für das französische Magazin tätig?

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  8. Im Weltimperium herrscht absolute Funkstille, sieht man mal vom nimmermüden Stefano Eleuteri und der italienischen Ausgabe ab. 90 Arbeitnehmer gibt es bei Photon nie und nimmer, wobei man wissen muss, dass sehr viele Photonies, auch Redakteure, scheinselbstständig arbeiten, so wie es bei der spanischen und französischen Ausgabe der Fall war. Die waren zwar täglich in der Redaktion und standen auch als Redakteure im Impressum, hatten aber weder Sozial-, Kranken-, oder Arbeitslosenversicherung. Zählt man freie Mitarbeiter und Scheinselbstständige zum harten Kern, dann könnte es vielleicht auf knapp 90 auslaufen. Aber richtig angestellt sind dort vielleicht 10-20 + x Mitarbeiter.
    Die Mär vom 200hundertköpfigen Imperium zuvor und die vielen Stellenanzeigen (von denen die meisten noch nicht mal bezahlt sind, mal bei Newsroom fragen :-)) war ja von jeher nur darauf angelegt, die Leute zu beeindrucken.


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  9. ZITAT 14:25:

    Wie steht es um die Redaktion des spanischen Magazins? Ist da noch irgendwer aktiv?

    Wie steht es um die Redaktion des italienischen Magazins?

    Sind noch Mitarbeiter für das französische Magazin tätig?

    Das hört sich so an wie die berühmten Ringschaltungen der Wehrmacht: Stalingrad, wir rufen Stalingrad ...

    http://www.youtube.com/watch?v=NRW_dR0h3Cs

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  10. "Aber richtig angestellt sind dort vielleicht 10-20 + x Mitarbeiter."

    Etwa 20-22 MitarbeiterInnen werden noch bei Photon vermutet. 90 sind es definitiv nicht.

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