Freitag, 12. April 2013

Photon Intranet: Verhalten des Insolvenzverwalters rechtlich nicht nachvollziehbar

Am heutigen Tage ist im Photon Intranet folgender Aufruf an die Mitarbeiter zu lesen:



------ Zitat Photon Intranet vom 12. April 2013 ------


Anmeldung von Mitarbeiterforderungen zur Tabelle / Bestreiten durch Herrn Seckler (Insolvenzverwalter) 

Bei der Durchsicht der Anmeldung zur Insolvenztabelle ist und aufgefallen, dass nicht alle Mitarbeiter Ihre berechtigten Forderungen angemeldet haben. Auch wenn die von Herrn Seckler gesetzte Frist am 15. März abgelaufen ist, so bedeutet das nicht, dass Anmeldungen nicht mehr möglich sind. Grundsätzlich ist jederzeit eine Anmeldung vor Beendigung des Verfahrens möglich. 

Aufgrund der nicht unerheblichen Massequote empfehlen wir dringend jedem Mitarbeiter, sofern noch nicht geschehen, berechtigte Forderungen anzumelden... 

------- Zitat Ende ------ 


Was bedeutet das? - Was kann aus diesem Beitrag der Photon Publishing Geschäftsleitung gefolgert werden? 

Der Hinweis auf eine "nicht unerhebliche Massequote" würde bedeuten, dass der bisherige Eindruck, den der Insolvenzverwalter Seckler in der Öffentlichkeit erweckt hatte, es sei nur eine leere Hülle vorhanden, offensichtlich sachlich falsch war. 










------ Zitat Photon Intranet vom 12. April 2013 ------


Anmeldung von Mitarbeiterforderungen zur Tabelle / Bestreiten durch Herrn Seckler (Insolvenzverwalter) 

... Leider hat Herr Seckler (Insolvenzverwalter) alle Forderungen bestritten, ohne dass dies bisher begründet oder - soweit und bekannt - den anmeldenden Mitarbeitern mitgeteilt worden wäre. 

Nach Auskunft unserer Rechtsanwälte ist das Bestreiten rechtlich nicht nachvollziehbar...

------- Zitat Ende ------ 


Was bedeutet das? - Was kann aus diesem Beitrag der Photon Publishing Geschäftsleitung gefolgert werden? 

Die Photon Geschäftsleitung wirft dem Insolvenzverwalter Seckler im Intranet unternehmensöffentlich vor entweder inkompetent zu sein oder verfahrenswidrig gegen das Insolvenzgesetz zu handeln






------ Zitat Photon Intranet vom 12. April 2013 ------

Vetretung auf der Gläubigerversammlung 

... Da wie gesagt mit einer nicht unerheblichen Quote im Verfahren zu rechnen ist, sollten sie unbedingt rechtlich gegen die Zurückweisung der Forderungen vorgehen. 

Leider ist dieses Vorgehen wiederum mit Kosten verbunden (Rechtsvertretung, ggf. Gerichtsgebühr).

Unsere Anwälte haben jedoch ein Verfahren erarbeitet, dass Ihnen kurzfristig zur Anerkennung Ihre Forderung durch Herrn Seckler verhilft und das kostenfrei für Sie ist...

Da die Photon Publishing ebenfalls auf der Versammlung durch einen Anwalt vertreten ist und dessen Kosten ohnenhin anfallen, können wir anbiete, dass dieser Anwalt, Herr Rechtsanwalt L. Sie kostenfrei mitvertritt... 

------- Zitat Ende ------ 


Was bedeutet das? - Was kann aus diesem Beitrag der Photon Publishing Geschäftsleitung gefolgert werden? 

Die Photon Geschäftsleitung (die selbe die das Geld der Mitarbeiter einst veruntreute) möchte nun Blankovollmachten von Ihren Mitarbeitern für deren Stimmrechte auf der Gläubigerversammlung haben









------ Zitat Photon Intranet vom 12. April 2013 ------

Vetretung auf der Gläubigerversammlung 

... Weiterhin wird die Photon Publshing  im Termin versuchen, einen Beschluss herbeizuführen, wonach die Gelder, die Kunden der Photon Publishing irrtümlich auf das alte Konto der Photon Europe überwiesen hatten, unverzüglich an die Photon Publishing herauszugeben sind. Da es sich hier um einen hohen fünststelligen Betrag handelt wird diese Maßnahme die Liquidität der Photon Publishing deutlich Verbessern ... 

------- Zitat Ende ------ 


Was bedeutet das? - Was kann aus diesem Beitrag der Photon Publishing Geschäftsleitung gefolgert werden? 

Die Photon Geschäftsleitung möchte erneut in die Insolvenzmasse der Photon Europe greifen. Auf diese Weise werden die Gläubiger ein zweites mal enteignet

Auch gibt die Photon Geschäftsleitung unternehmensintern zu, dass eine Liquiditätslücke bei der Photon Publishing besteht, wodurch die Mitarbeiter schon wieder um Ihr Geld zittern müssen. 







Was bedeutet das Alles für die Lage des Insolvenzverfahrens?

1. Der Käufer (Photon Publishing) unterstellt dem Insolvenzverwalter Seckler unternehmensöffentlich Inkompetenz und rechtswidriges Vorgehen. 

=> Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Insolvenzverwalter und als weissem Ritter auftretendem Käufer sieht anders aus.



2. Die von der alten/neuen Geschäftsleitung (Kreutzmann/Welter) um ihre Ansprüche geprellten Mitarbeiter sollen diese Ansprüche blanko an die neue/alte Geschäftsleitung (Kreutzmann/Welter) abtreten, damit diese damit Ihnen vermeintlich das Geld besorgt, dass sie Ihnen jetzt in der neuen Firma schon bereits wieder Veruntreut haben. 

=> Mitarbeiter sollen mit zweifelhaften Aussagen zur Rechtmäßigkeit der Forderungen zu Blankovollmachten geködert werden, um Gelder zu erhalten die Ihnen zustehen. 



3. Gelder sollen irrtümlich an die Insolvenzmasse gezahlt worden sein.

=> Die Photon Publishing hat kein neues Heft produziert. Wofür sollte also Geld an die Photon Pusblishing fließen?



4. Die Photon Publishing möchte per Mehrheitsbeschluss die Insolvenzmasse abzapfen.

=> Plan ist es die Gläubiger der Insolventen Photon Europe ein zweites mal zu enteignen. Das dies mit Hilfe von Vollmachten der enteigneten Mitarbeitergelder geschehen soll, ist echt zynisch.  



5. Liquidität der Photon Publishing ist schlecht. 

=> Die Liquidität der Photon Publishing ist mehr als kritisch, eine neuerliche Insolvenz zunehmend wahrscheinlicher!




Kommentare:

  1. So zynisch der Versuch der Mitarbeiter-Manipulation wieder mal ist; es steckt noch was ganz anderes dahinter. Wie bekannt sein dürfte, gibt es ein solventes Konsortium, das den Verlag übernehmen und neu aufstellen möchte, was für die geprellten Gläubiger die einzige Chance wäre, zu ihrem Geld zu kommen. Und dieses Konsortium wird auch auf der Gläubigerversammlung zugegen sein. Verhindern kann das nur eine solide Stimmenmehrheit der Mitarbeiter des aktuellen Photon-Insolvenzkandidaten "Publishing", denn die sind ja auch alle Gläubiger der Photon Europe. Diese Mehrheit wird hier gerade per Ordre de Mufti eingefordert. Man könnte die armen Mitarbeiter in diesem Fall auch als menschliche Schutzschilde bezeichnen. "Wenn Ihr überhaupt noch mal einen Cent sehen wollt, dann unterschreibt; wir machen Euch ein Angebot, das Ihr nicht ausschlagen könnt". Im Hintergrund geht es aber nur darum, die neue Hülle gegen jede wirtschaftliche Vernunft irgendwie weiterführen zu können. Dazu muss, wie gesagt, erreicht werden, dass Kaufinteressenten und diejenigen Gläubiger überstimmt werden, die dagegen sind, dass Kreutzmann mit 25.000 Euro das Spiel macht, denn ein möglichst lukrativer Verkauf der Altgesellschaft würde den Gläubigern ja eine reelle Chance auf Befriedigung ihrer Ansprüche eröffnen. Nur darum geht es.

    Geld für Publishing-Mitarbeiter aus der Insolvenzmasse? Fünfstellige Beträge? Mit einer fünfstelligen Summe zahlen die Zechpreller doch gerade mal ihre Essenskosten. Lasst Euch nicht hinters Licht führen und unter Druck setzen. Denn wie sagte Bertold Brecht: "Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber".

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    1. Nicht alle Mitarbeiter sind Lemminge. Es sind auch Löwen unter ihnen. Der Widerstand gegen die Ausbeuter und Despoten wächst. Vor wenigen Tagen wurde ein hochinteressantes Gespräch geführt und dokumentiert, soviel darf verraten werden.

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  2. UNGLAUBLICH! Das ist eine bodenlose Unverschämtheit gegenüber uns Gläubigern! Ein riesiges DANKESCHÖN an die Insider und Photonwatch, durch die wir von diesem geplanten Handstreich nun erfahren haben!

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  3. Da steht der arme Seckler aber schön als Depp da.

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    1. Die Narrenkappe soll auch uns als Gläubiger aufgesetzt werden! OHNE UNS!!! Die implizierte Zusicherung eines Fortbestands der PHOTON PUBLISHING GmbH seitens der Geschäftemacher ist so viel Wert, wie das Wort der selben Selbstbediener auch: NICHTS! Als familiengeführtes Unternehmen müssen wir den SCHADEN, verursacht durch die NEHMEN-NEHMEN-MENTALITÄT derer verkraften. SCHAMLOS und UNMORALISCH sind geringste Ausdrücke für solch eine Unart!

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    2. Nicht der Insolvenzverwalter steht als Depp da. Diesen Part werden andere übernehmen. Freiwillig per Unterschrift und im besten Glauben an das Gute im Menschen. Enttäuschung ist vorprogrammiert.

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  4. Mit solchen Intranet-Einträgen haben Herr Welter und Frau Kreutzmann schon im letzten Jahr versucht Mitarbeiter hinter´s Licht zu führen indem Unwahrheiten, erfundene Paragraphen geschildert wurden im Kampf gegen den Betriebsrat. Der Schuldige ist immer jemand anders. Vor ein paar Monaten noch ver.di oder entlassene Mitarbeiter, jetzt eben Herr Seckler.

    Brauchen Sie Hilfe bei der Gründung eines Betriebsrates? Dann ist Herr Welter wenigstens beschäftigt - an einer Beschäftigung im legalen Sinne scheint er kein Interesse zu haben.

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    1. Das wir alle von Welter benutzt wurden ist heute völlig klar. Der hat uns für seine Zwecke eingespannt und -heute nachweislich- Märchen erzählt. Und wir haben dem geglaubt. Peinlich für mich und... ja, dumm auch.

      Meiner Meinung nach ist Welter der faktische Geschäftsführer. Ohne den Mann geht nichts bei Photon. Der wird aber nicht belangt. Schade und falsch ist das. Seine Perle, die smarte Annegret, die muss herhalten. Hat es aber auch nicht anders verdient. Bin froh nicht mehr dem ganzen Terror ausgesetzt zu sein. LG an Euch alle, die ehemaligen und verbliebenen Photonies. Man sieht sich ;-)

      PS: Macht euch gerade Leute vor Ort. Und denkt daran: ein totes Pferd reitet man nicht. Wenn es lahmt, steig ab.

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    2. Grüße an Köpenick. Danke und viel Erfolg! Ohren steif halten! Am 19.April ist hoffentlich zappenduster auch bei euch.

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    3. Hallo Berlin! Bekommt ihr mit eurem Inseldasein mit, was wieder in Aachen läuft und abgezogen werden soll?

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  5. In der Tat. Hier werden wieder auf schamlose Weise Mitarbeiter gegen Mitarbeiter ausgespielt. Und es wird von Phillipe Welter und Annegret Kreutzmann gelogen, dass sich die Balken biegen.

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  6. Datiert auf den 01.02.2012 (!!!) haben bereits Mitarbeiter der Photon Europe GmbH ein Schreiben aus dem Polizeipräsidium Aachen erhalten:

    Z I T A T
    (Anm.: Zum Quellenschutz sind relevante Stellen durch XXX unkenntlich gehalten)

    "Strafverfahren der Staatsanwaltschaft Aachen
    Az.: 302 Js 536/11 wg. Insolvenzverschleppung u.a.
    gg. Annegret Kreutzmann, Fa. Photon Europe GmbH


    Sehr geehrtXXXX,

    die Staatsanwaltschaft Aachen betreibt gegen die Geschäftsführerin der Fa. Photon Europe GmbH, Frau Annegret Kreutzmann, ein Ermittlungsverfahren worin u.a. der Vorwurf des Vorenthaltens von Sozialversicherungsbeiträgen zu prüfen ist.

    Als MitarbeiteXXX der Fa. Photon Europe GmbH werden Sie gebeten mitzuteilen, ob Gehaltsrückstände bestehen. Wenn ja, ab welchem Zeitpunkt und in welcher Höhe Sie Gehaltsrückforderungen geltend machen.

    Durch die Beantwortung dieses Schreibens kann auf eine Ladung zur Vernehmung auf die hiesige Dienststelle verzichtet werden.

    Bitte nutzen Sie das beigefügte Formular. Traen Sie bitte Ihre Personaldaten ein, nehmen die Belehrung zur Kenntnis und kreuzen an, ob Sie mit der Beschuldigten verwandt oder verschwägert sind.
    Das Antwortschreiben bitte ich an meine Anschrift:

    Polizeipräsidium Aachen, KK23, Kasernenstr. 23, 52064 Aachen

    zurückzusenden.

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
    Mit freundlichen Grüßen
    Im Auftrag

    [NAME]

    Z I T A T E N D E

    Laut Aussage des Insiders lag dem Schreiben ein Fragebogen bei, den es auszufüllen galt. Betroffene Beschäftigte hörten dem Vernehmen nach nie wieder etwas von der Sache. Man hüllte sich in Schweigen ("Da war Funkstille, doch wir untereinander haben darüber gesprochen. Da kam erstmals der Gedanke, dass hier Dämme brechen. Das geht bestimmt nicht gut mit der Frau Kreutzmann, haben viele gedacht und hinter verborgener Hand geäußert.")

    Das in Ablichtung vorliegende Schreiben ist auf den 01.Februar 2012 datiert. Soviel dazu.





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  7. Selbstlos und um die ureigenen Interessen der Mitarbeiter besorgt gibt sich Welter, Kreutzmann & Co. Die Schwergewichte der Meinungsmacher gefallen sich in der Rolle der Retter und Verteidiger sozialer Gerechtigkeit. Talentiert im Schauspiel, versiert in der Selbstdarstellung und Manipulation sind sie. Das muss man der Führungsriege von Photon anerkennen. Desinformation, auch und vor allem den eigenen Leuten gegenüber, gehört zum Handwerk von "AK" und "PW". Jetzt werfen sie erneut Nebelkerzen, nein - pardon, sie "informieren" über das Intranet. Lassen sie auch wieder Gruppenleiter Gerüchte streuen?

    !sic

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  8. Etwa zwei Wochen nach Bekanntgabe der Insolvenz ging im Verlag um, ein interessierter Öko-Investor, angeblich aus der Schweiz und in der Szene bekannt, würde zu Diskussion stehen. Welter hätte sich jedoch vehement gegen den Kaufinteressenten ausgesprochen. Den würde er angeblich persönlich kennen. Mit diesem Investor käme keine Zusammenarbeit zu Stande, der würde bekannterweise gerne mal laut auf der Chefetage... Nein, kommt nicht in Frage für Welter. Ein wahrer Patriarch lässt sich nicht über die breite Schulter schauen. Fraglich, ob unter der Kontrolle und Mitbestimmung eines Dritten diverse Machenschaften zur Vollendung gekommen wären... Also bleibt man lieber unter sich.

    !sic

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  9. ------ Zitat Photon Intranet vom 12. April 2013 ------

    .. Leider hat Herr Seckler (Insolvenzverwalter) alle Forderungen bestritten, ohne dass dies bisher begründet oder - soweit und bekannt - den anmeldenden Mitarbeitern mitgeteilt worden wäre. Nach Auskunft unserer Rechtsanwälte ist das Bestreiten rechtlich nicht nachvollziehbar...

    ------- Zitat Ende ------

    Herr Seckler als eingesetzter Insolvenzverwalter der renommierten Kanzlei - Kebekus et Zimmermann entspricht offensichtlich nicht den Wünschen der Geschäftsleitung. Er hat schon sehr bald nach Aufnahme seiner Tätigkeit deutlich gemacht, dass die Geschäftsführerin (Frau Annegret Kreutzmann) bzw. der kaufmännische Leiter (Herr Philippe Welter) die Ruder des strauchelnden Unternehmens nicht weiter in der Hand haben. Über die Gruppen- bzw. Abteilungsleiter war zu erfahren, dass Herr Welter und Frau Kreutzmann sehr brüskiert davon waren, dass Herr Seckler angeblich die Freigabe zum Druck der unrentablen Magazine (u.a. Ausgaben der Photon Magazine ins spanischer Sprache, französischer Sprache, chinesischer Sprache, italienischer Sprache) nicht gab. Uns als Mitarbeiter hat das nicht gewundert. Viel mehr fragten wir uns seit Monaten, weshalb man im Verlag Geld für diese Projekte verbrennt. Abonnentenzahlen und Anzeigenkunden für diese Magazine deckten laut unserer Einschätzung nicht die Kosten und den Aufwand. Es hieß, unsere Geschäftsleitung würde sich über Herr Seckler nur noch wundern und seine Vorgehensweise nicht nachvollziehen können. Im Dezember konnte nichts mehr über die Deutsche Post versendet werden, es sei denn, es wurde Bar bezahlt. Und der Insolvenzverwalter hatte ein waches Auge, verlangte angeblich täglich unter anderem Nachweise zum Umgang mit der Barkasse. Die Nervosität bei der Geschäftsleitung muss wohl berstrapaziert gewesen sein, als man dann die Photon Power AG den Versand der Ausgabe "Photon Das Solarstrom-Magazin" bezahlen ließ (Photonwatch berichtete darüber).

    Als Herr Seckler seinen ersten Auftritt im Rahmen einer einberufenen Betriebsversammlung bei uns hatte, hoffte ich in dieser Schreckensstunde darauf, dass wir bald durch einen finanzstarken Investor gerettet werden. Ich bin sicher, dass nicht wenige erhofften, dass nicht weiter Frau Kreutzmann und Herr Welter unser Schicksal bestimmen werden. Ich vermute stark, dass die beiden von Anfang an gegen Herrn Seckler gearbeitet haben. Wenn es eine Chance auf eine stabile Zukunft gibt, dann ohne Kreutzmann und Welter. Bitter zu sagen, doch zu einem anderen Schluß komme ich nicht mehr.

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  10. Chapeau! Sie haben sehr genau und objektiv die Sachlage beschrieben.

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  11. Der einst angesehene Solarverlag erscheint in völlig neuem Licht. Beschämend und schädlich für die Photovoltaik, hat der einstige mediale Branchenprimus sich selbst zerlegt. Wer hätte das alles vor gerade einmal einem Jahr geglaubt? Ich sicherlich nicht. Manche Dinge erkennt man halt erst auf den zweiten Blick, oder dann, wenn man dank Insiderwissen Hintergründe erfährt.

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  12. Dem Vernehmen nach hatte auch die Berliner Solarpraxis AG (pv magazine) großes und stabil unterlegtes Interesse am Kauf und Weiterführung der photon. Insolvenzverwalter Seckler hatte aber offenkundig mit fadenscheinigen Behauptungen es gäbe eh kaum eine Masse hier bereits Anfang Januar dicht gemacht. Jetzt doch eine Masse? Rechte?
    Wer spielt hier eigentlich welche Rolle? Und warum?

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  13. Es geht ums große Geld. Magazine schön und gut... Verdient wurde auf vielen Wegen, nicht wahr? Lobbyarbeit und Industriekontakte + ein "unabhängiger Verlag" »» perfekt!

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  14. Mich persönlich würde eine Frage interessieren? Was produzieren die Leute im 2.0-Verlag eigentlich gerade?

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    1. Sie produzieren Verärgerung für Anonnenten und Anzeigenkunden. Darüber hinaus jede Menge Fragezeichen für alle.

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    2. unfaire Antwort. Sie versuchten trotz der Umstände weiter zu machen und die Ausgaben fertig zu produzieren, was auch nicht immer einfach ist: wo bleibt die Motivation wenn man seinen Gehalt bzw. seine Gehälte (Februar-März) schon wieder nicht erhält ?

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    3. Das nicht die Lohnabhängigen für die Verärgerung und Fragezeichen verantwortlich sind ist doch klar. Die Verantwortlichen für die Misere und die katastrophale Außenwirkung der Vogel-Strauß-Politik sind allein an der Spitze zu verorten.

      Wenn die Verantwortlichen direkt oder über die wenigen verbliebenen Getreuen nun wieder das "Wir-Gefühl" bemühen, dann ist dies unzweifelhaft der Versuch der Nutzbarmachung von Angst und Unsicherheit. Der Gegner, liebe Mitarbeiter von Photon, der ist nicht ein feindseliger Konkurrent, keine Gewerkschaft Ver.di, kein PhotonWatch Blog, eure Gegner sind nicht die Gläubiger der insolventen Photon Europe, auch nicht die Medien da draußen...nicht die ehemaligen Kolleginnen und Kollegen sind Eure Gegner, auch nicht die Staatsanwaltschaft Aachen will Euch ans Leder.

      Die Gegner Eurer Interessen sind im eigenen Unternehmen zu finden. Das "Wir-Gefühl" wird schamlos für egoistische Zwecke mißbraucht.

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    4. Wird trotzdem interessant, wieviele der Mitarbeiter die entsprechenden Ermächtigungs-Schecks für die Gläubigerversammlung unterschreiben. Die Hoffnung auf Geld kann es ja nicht sein. Aber aus eigener Erfahrung weiß ich: bestimmte Angebote lehnt man an der Jülicher Straße besser nicht ab.

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    5. Manche unterschreiben bestimmt doch noch, weil man hofft, daß der finanzielle Schaden begrenzt wird. Ich werde nicht unterschreiben. Das ich möglicherweise auf einer "schwarzen Liste" lande und als Abtrünniger angesehen werde, das ist mir nicht egal. Ich bin aber im Rechtsschutz und habe ehrlich gesagt mit Photon abgeschlossen. Das ist auf Dauer ja auch nicht auszuhalten, weder finanziell noch mit den Nerven. Wer nicht unterschreibt versagt der Publishing die dringend benötigte Liquidität... kollektiver Druck wird subtil erzeugt. Das der "fünfstellige Betrag" in den Händen der GF für alles andere als für Gehälter genutzt würde, daß denke nicht nur ich. Jeder Tropfen Liquidität verlängert nur das Siechtum. So sieht es aus und beschissen fühlt es sich an.

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  15. An die Kollegen in Berlin und Aachen:

    Bedenkt bitte, dass eure Arbeitsplätze via Monitoring überwacht werden könnten. Nutzt keinesfalls Firmentelefone oder Leitungen für "private Post". Das dürft ihr ja nicht... Ganz wichtig: fragt einen Anwalt EURER WAHL, wenn es um EURE INTERESSEN geht.

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  16. Teamleader sind treu und loyal, halten immer zur GF

    Sorry kollegen, ich mache da nicht mehr mit. Wer schreibt, bleibt !



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    1. Treu und Loyal ist auch stets das Kanonenfutter ;-) Die Teamleader (Gruppenleiterinnen bzw. Gruppenleiter) erfahren auch nicht alles, wie wir doch sehr schön in den letzten Wochen vorgeführt bekamen. Das die genau so wie alle anderen um ihren Job bangen und der GF nicht mehr zu 100% glauben kannst Du wohl annehmen. Das die Teamleader der GF aber deutlich mehr an den Lippen hängen stimmt wohl auch. Dafür werden sie ja bezahlt. Nicht bezahlbar sollte es ihnen aber sein, uns gegen besseres Wissen zu verschaukeln. Am Ende ist für alle Schluß, ob Teamleader oder nicht. Alles eine Gewissensfrage und Frage von Charakter.

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    2. Alles ist käuflich. Fast alles und fast Jeder.

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  17. Es ist erschreckend zu lesen, dass Mitarbeiter so viel Angst haben müssen. Jetzt, wo doch jedem klar sein müsste, wie das Gespann Kreutzmann/Welter tickt, warum zeigt sie niemand an? Überwachung am Arbeitsplatz ist beispielsweise nicht erlaubt. Und es werden sich sicherlich weitere Übertritte finden lassen. Solche Menschen gehören nicht in die Chefetage eines Unternehmens, sondern ins Gefängnis.

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