Samstag, 6. April 2013

No money for work! Die Photon Methode?

Es rumort schon wieder bei der neuen Photon. 

Mehreren Quellen nach sind die verbliebenen Photon-Mitarbeiter bereits auch schon wieder die Haupt-Leidtragenden der Geschäftspraktiken der neuen (alten) Geschäftsführung um Annegret Kreutzmann und Philippe Welter

Vor gerade einmal 2 Monaten verkündeten der Insolvenzverwalter Seckler und die Photon Publishing Geschäftsführung den Hammer: 



Bildeinsendung eines PhotonWatch-Lesers

PHOTON Publishing 

führt das Verlagsgeschäft 

der PHOTON Europe nahtlos weiter




Wer hätte da gedacht, dass bei dieser Ankündigung des Insolvenzverwalters Seckler nicht die verlegerische Tätigkeit und die Produktion von Heften gemeint war

sondern lediglich die Fortführung der fragwürdigen Geschäftsmethoden gegenüber den Mitarbeitern, Abonnenten und Werbekunden. 



Heute, keine 3 Monate später:   
wieder offene Gehaltszahlungen bei vielen Mitarbeitern



Weite Teile der Mitarbeiter der neuen Photon Publishing warten dem Vernehmen mehrerer Insider nach schon wieder vergeblich auf Ihr Gehalt. Es gibt ebenfalls wieder keine Informationen der Geschäftsleitung. 
Alles wie gehabt. 



Man hofft, das die AOK, die das letzte Mal die Reißleine gezogen hatte und die Insolvenz erzwang, diesmal nicht wieder soviel Geld auflaufen lässt. Auch kann man nur hoffen, dass diesmal nicht so viele gutgläubige Abonnenten betrogen werden, die dann vergeblich auf ihre Hefte warten.



Auch muss man sich wirklich Fragen, wie eine seriöse Kanzlei wie Kebekus et Zimmermann als Insolvenzverwalter einem derart unseriösen Treiben der von Ihnen ausgesuchten Käufer scheinbar tatenlos zuschauen kann. 


Auf der Gläubigerversammlung am 19. April 2013 wird vor dem Insolvenzgericht im Amtsgericht Aachen vom Insolvenzverwalter sicher einiges an brisanten Fragen zu beantworten sein. 

Da erst dort der Kauf der Photon Europe entgültig entschieden wird, ist sicher für Spannung gesorgt! 









Kommentare:

  1. Wann wird der Spuk endlich beendet? Wieviel Schaden darf noch angerichtet werden, bevor man dem Treiben einen Riegel vorschiebt?

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  2. "Wann melden die endlich Insolvenz an?"

    Diese Frage stellten sich Anfang Oktober 2012 zahlreiche Mitarbeiter der Photon Europe GmbH. Zwei Monate vor der erzwungenen Insolvenz geisterten Beschäftigte über Flure und suchten Rat. Mit der ersehnten Insolvenz würde wenigstens wieder Geld (Insolvenzgeld) fließen. Weihnachten stand vor der Tür, Mieten mussten gezahlt werden etc etc. Ausstehende Gehaltszahlungen wurden im Oktober 2012 von kurzen Statements der Geschäftsleitung begleitet: Nein, eine Insolvenz würde nicht anstehen, Gehaltszahlungen würden "Ende der Woche" ausgeführt werden. Woche für Woche für Woche die selben Ankündigungen, denen zunehmend weniger Glauben geschenkt wurde.. Hinhalten und für doof verkaufen - das war die Masche der Verantwortlichen. Nicht wenige Beschäftigte suchten mehrfach das Gespräch mit Gruppenleitern und nicht zuletzt mit Herrn W. oder Frau K. Resultat: beruhigende Worte, Vertröstung auf "die nächsten Tage" und andere Luftblasen. Die Gruppenleiter wussten auch nicht mehr oder wollten wohl nichts sagen.

    Die Geschäftleitung hat Mitarbeiter aktiv an der Nase rumgeführt. Lieferanten und Dienstleistern ging es sicher nicht besser. Verarschung als systemerhaltende Methode. Für wie dumm wurden MitarbeiterInnen bei Photon gehalten? Wiederholt sich das Schmierentheater nun wieder?

    "Wann melden die endlich Insolvenz an?" - werden sich bald wieder die Kolleginnen und Kollegen fragen. Vertröstungen und schillernde Luftblasen werden wieder zum Besten gegeben. Der gleiche trübe Wein aus neuen Gläsern.

    Wann nimmt sich die Lokalpresse (Aachener Nachrichten) oder der WDR (Aktuelle Stunde) wieder der Sache an? Oder wird die neue Gesellschaft auf kurz oder lang auch ein Fall für die Staatsanwaltschaft?

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    1. Aus gesicherter lokaler Quelle ist bekannt, dass die Aachener Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen in Sachen des strafbaren Vorgehens von Frau Annegret Kreutzmann nicht eingestellt hat, sondern weiter mit Hochdruck ermittelt.

      Da wird in absehbarer Zeit etwas passieren...

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    2. Das Wort "Insolvenzverschleppung" machte unter Mitarbeitern lang schon vor Bekanntwerden eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Aachen die Runde. Vielleicht führt die polizeiliche Maßnahme zur Beweissicherung ("Hausdurchsuchung" vom Dezember 2012) zu verwertbaren Ergebnissen. Bis zur Feststellung der Schuld in einem öffentlichen Verfahren gilt jedoch die Unschuldsvermutung. Abwarten und auf den Rechtsstaat hoffen.

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  3. Die Zahlung der vereinbarten Arbeitsvergütung stellt die Hauptleistungspflicht des Arbeitgebers aus dem Arbeitsvertrag dar. Sofern Lohn- bzw. Gehaltsleistungen vorenthalten werden, ist den Betroffenen dringlich die Einholung anwaltlicher Beratung nahezulegen. Zögern Sie nicht. Vertrauen an der falschen Stelle kann zu erheblichem Nachteil für die Betroffenen gereichen. Arbeitnehmer sollten sich ohne vorherige Abstimmung mit einem Juristen keinesfalls auf eine Vereinbarung mit dem Arbeitgeber einlassen!

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  4. Photonwatch fragt: Wird die Photon unter der Führung von Annegret Kreutzmann und Phillippe Welter überleben? Ich denke nein. Das Sterben von Photon ist meiner bescheidenen Auffassung nach bereits im Gange. Der selbst in der anhaltenden Krise an den Tag gelegte Hochmut der Entscheider ist sehr irritierend. Danke an alle aktiven Nutzer dieses Blogs, ohne die wesentliche Informationen nicht an die interessierte Öffentlichkeit gelangen würden.

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  5. Photon geht unter. Schlecht für die Beschäftigten, besser für die Photovoltaik im Ganzen. Die Erde wird sich weiter drehen.

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    1. Schlecht für die Beschäftigten ist es, wenn der Lohn nicht oder mit wochenlangem Verzug gezahlt wird.

      - keine Lebensplanung möglich
      - Probleme bei Hypothekenabtrag oder Miete
      - Verschuldung

      Aber Sie haben schon recht: besser für die Photovoltaik im Ganzen. Was interessiert mich da die Photovoltaik bitte schön?

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  6. Deutschland im Jahr 2013. Nicht zu fassen, was sich einige wenige Unternehmer leisten. Und auf wessen Kosten sie sich leisten. Abstoßend.

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    1. Eine Schande für den Mittelstand.

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    2. Eine Homage an den Frühkapitalismus.

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