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Freitag, 7. März 2014

Photon Publishing als Arbeitgeber - kein Lohn - fiese Chefs - miese Stimmung

Im Bewertungsdienst Kununu des Job-Portals Xing wurde kürzlich die Photon Publishing GmbH angelegt:

http://www.kununu.com/de/all/all/so/photon-publishing1

Hier können Mitarbeiter anonym ihr Unternehmen bewerten. 


Folgendes ist bei der Bewertung der Photon Publishing GmbH zu lesen:

 Pro:
gute Erreichbarkeit, Parkplätze, guter öffentlicher Nahverkehr
 Contra:
Gehaltszahlung
Image in der Öffentlichkeit (einfach mal "photon blog" googeln)
 Verbesserungsvorschläge:
1. Gehalt pünktlich zahlen.
Unter http://www.kununu.com/de/nrw/aachen/me/photon-europe ist auf Kununu auch die damalige Photon Europe GmbH zu finden, auch damals waren die Bewertungen ähnlich schlecht:


 Pro:
Da gibt es nichts Gutes mehr zu sagen.


 Vorgesetztenverhalten
Verhalten ist grenzwertig. Keine Kommunikation möglich.
 Kollegenzusammenhalt
Hilfsbereitschaft, gute Kommunikation untereinander.
 Kommunikation
Es wird ungenügend über die letzten Entwicklungen gesprochen.
 Karriere- /Weiterbildung
Kaum Entwicklungsmöglichkeiten.


 Kommunikation
Kommunikation findet überhaupt nicht statt.
 Work-Life-Balance
Privatleben kann man sich abgewöhnen.
 Gehalt und Benefits
Gleiche Arbeit wird keineswegs gleich bezahlt. Gehälter werden mehr als verspätet gezahlt.
 Image
Ich würde niemandem raten, sich hier auch nur zu bewerben.

Alles gut und schön, hat aber doch auch Haken

 Vorgesetztenverhalten
Nicht immer ganz korrekt
 Kollegenzusammenhalt
wird von Angst um den Job beeinträchtigt
 Arbeitsatmosphäre
Einige Mitarbeiter arbeiten einfach zu viel
 Kommunikation
Theoretisch schon, aber oft ist einfach keine Zeit vorhanden. Tipp: mittlere Ebene Management einstellen und auch agieren lassen
 Work-Life-Balance
Alle Fragen muss man leider hier mit nein beantworten, fairer weise gibt es auch ein Beispiel, wo auf Familie Rücksicht genommen wurde.
 Image
Das Image könnte noch besser sein, wenn eine offenere Kommunikation auch über monetäre und temporäre Geldprobleme des Unternehmens mit den Mitarbeitern besprochen würde. So haben einige bis viele das Gefühl, dass man Ihnen viele Dinge verheimlicht und schön redet.
 Verbesserungsvorschläge:
1. Mehr offene und ehrliche Kommunikation, eine mittlere Ebene Management ist notwendig, um nicht alles zentralistisch zu führen und damit immer mehr an den Mitarbeitern vorbei. Es herrscht eine gewisse Angst vor der Geschäftsleitung bei einigen Mitarbeitern.

Mittwoch, 10. April 2013

Mitarbeitertrennung bizarr: Wer sein Recht möchte bekommt die Rechnung

Insider der Photon berichten derzeit über eine bizarre Methode des Photon- Unternehmenslenkers Philippe Welter sich Arbeitsgerichtsklagen zu erwehren. 

Hiernach sollen einige Mitarbeiter, die sich für den Ihnen zustehenden Gang vor das Arbeitsgericht entschieden haben, umgehend mit Rechnungen und Rückforderungen in Höhe von zigtausend Euro eingedeckt worden sein. 


Hintergrund für diese ungewöhnliche Maßnahme ist die Tatsache, dass man vor dem Arbeitsgericht seine Anwaltskosten selber tragen muss. Ist der Streitwert hoch, sind auch die Kosten für Rechtsanwalt und Gericht hoch. 


Scheinbar versucht sich die Photon Publishing Geschäftsführung dadurch vor rechtmäßigen Klagen zu retten, dass man das finanzielle Risiko für die Klagenden mit Scheinrückforderungen exorbitant erhöht. Man scheint darauf zu setzen, dass sich viele Ihr Recht schlicht nicht leisten können. 


Das Risiko wird angesichts der scheinbar wackligen Verfassung der Photon Publishing ohnehin ins unermessliche gesteigert, denn ist der Prozess gewonnen und die Firma pleite gibt es nichts außer Kosten. 


Sehr unfair für Leute, die einfach nur Ihr gutes Recht einfordern. 


Eigentor bei der Mehrwertsteuerabführung?

Da hoffen wir doch alle einmal dass Herr Philippe Welter bei der neuen GmbH seine Soll-Versteuerung gut im Auge behält und auch brav die bei Rechnungsstellung unmittelbar anfallende Mehrwertsteuer von 19% für seine "Phantom" Rechnungen an den Fiskus abführt. 

Es wäre unschön, wenn die Umsatzsteuerfahndung ihm jetzt in der heißen Phase vorzeitig einen Platzverweis erteilen würde... 




Donnerstag, 7. Februar 2013

Kununu.com: Mitarbeiter bewerten das Arbeitsklima bei der Photon negativ

Unter Kununu.com ist einiges an interessanten Aussagen zum Arbeitsklima in der Photon-Gruppe zu finden:

http://www.kununu.com/de/nrw/aachen/me/photon-europe/kommentare




Vorgesetztenverhalten: Verhalten ist grenzwertig. Keine Kommunikation möglich.

Pro: Da gibt es nichts Gutes mehr zu sagen.

Kommunikation: Es wird ungenügend über die letzten Entwicklungen gesprochen.
Karriere- /Weiterbildung: Kaum Entwicklungsmöglichkeiten.


Gehalt und Benefits: Gleiche Arbeit wird keineswegs gleich bezahlt. Gehälter werden mehr als verspätet gezahlt.
Image: Ich würde niemandem raten, sich hier auch nur zu bewerben.

Vorgesetztenverhalten: Nicht immer ganz korrekt
Kollegenzusammenhalt: wird von Angst um den Job beeinträchtigt
Arbeitsatmosphäre: Einige Mitarbeiter arbeiten einfach zu viel
Image: Das Image könnte noch besser sein, wenn eine offenere Kommunikation auch über monetäre und temporäre Geldprobleme des Unternehmens mit den Mitarbeitern besprochen würde. So haben einige bis viele das Gefühl, dass man Ihnen viele Dinge verheimlicht und schön redet.



Mittwoch, 6. Februar 2013

Photon startet neu - und setzt verbliebene Berliner Mitarbeiter auf die Strasse

Heimarbeit statt Feudalbüro mit Spreeblick. 

Pünktlich zum vollmundig verkündeten ReLaunch der Photon Publishing wurden den Berliner Mitarbeitern Ihre Büros entrissen und der Berliner Standort in der mondänen Fanny Zobel Str. 11 wegen erheblichen Mietrückständen aufgelöst, so dass alle verbliebenen Mitarbeiter von nun an am heimischen Küchentisch aktiv werden müssen. 

Insofern liest sich die Mitteilung des Insolvenzverwalters:

Die Photon Europe GmbH beschäftigt rund 140 Mitarbeiter, davon 100 in Aachen und 30 am Standort in Berlin. Büros unterhält das Unternehmen zudem in Athen, Hongkong, Madrid, Paris und Rom. 
wie ein Märchenbuch, denn erstens werden maximal 90 Mitarbeiter übernommen und zweitens sind die Büros in Athen, Madrid, Paris und Rom bereits ebenfalls wegen Mietrückständen geschlossen, wie die PhotonWatch Leser bereits angemerkt haben. 

Dienstag, 5. Februar 2013

Photon und Betriebsübergang - Ver.di scheint zu kämpfen

Die Photon Führung hatte es sich gut zurechtgelegt. Neue Gesellschaft gründen, dann die Mitarbeiter abwerben und lustig mit dem neuen Schiff auf ein zweites schulden und gewerkschaftsfrei in See stechen. 


Wie es scheint ist die bereits im Photon Verfahren involvierte Ver.di Zentrale in Aachen immer noch an dem Photon Fall dran. Besonders, weil die Photon Geschäftsführung in der Vergangenheit Arbeitnehmerrechte mit Füßen getreten hat. 

Gerüchteweise geht es um das Thema Betriebsfortführung, bei dem alle Arbeitnehmer in die mit neuen Arbeitsberträgen in die neue Gesellschaft wechseln und die alte Gesellschaft mit Schulden und allen Ansprüchen hinter sich lassen. Hierbei werden die Arbeitnehmer genötigt alle Ihre Kündigungsrechte aufzugeben und quasi als Neueinsteiger anzufangen. 

Das dieses eine Gewerkschaft nicht dulden kann liegt auf der Hand. Es wird also spannend, was Ver.di in den nächsten Tagen unternimmt... 

Freitag, 14. Dezember 2012

Insolvenzverwalter Seckler äußert sich in einer Pressemeldung

Zitat der Pressemeldung von Insolvenzverwalter Seckler:


Photon-Insolvenz: 
Geschäftsbetrieb der Solarstrom-Fachzeitschriften wird fortgeführt

- Die Photon Europe GmbH mit Sitz in Aachen hat am vergangenen Mittwoch
Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt
- Vorläufiger Insolvenzverwalter André Seckler prüft Sanierungsoptionen
- Kommende Ausgabe erscheint wie geplant im Januar 2013, Online-
Nachrichtendienst wird fortgeführt


"Aachen, 14. Dezember 2012 – Rechtsanwalt André Seckler aus Aachen, vorläufiger Insolvenzverwalter der Photon Europe GmbH, führt den Geschäftsbetrieb des Herausgebers diverser Publikationen aus dem Bereich Photovoltaik vollumfänglich fort. „Bereits im Januar soll wie geplant die nächste Print-Ausgabe der Zeitschrift Photon – Das Solarstrommagazin erscheinen“, sagte Seckler. Auch der Internet-Auftritt – unter anderem mit aktuellen Nachrichten aus der Branche – wird weiterhin regelmäßig gepflegt und aktualisiert.

Für die 140 Beschäftigten von Photon Europe hat Seckler bereits die Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes in die Wege geleitet. „Die Mitarbeiter haben auf der Betriebsversammlung deutlich gemacht, dass sie an die Zukunft von Photon weiterhin glauben und bei der anstehenden Sanierung engagiert mitarbeiten werden“, zeigte sich Seckler erfreut. Das erhöhe die Chancen auf eine positive Zukunft des Unternehmens und den Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze.

Seckler, von der auf Restrukturierungen und Insolvenzen spezialisierten bundesweit agierenden Kanzlei Kebekus & Zimmermann, wurde am Mittwoch den 12. Dezember vom Amtsgericht Aachen zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Photon Europe bestellt, nachdem die Geschäftsführung einen entsprechenden Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit bei Gericht gestellt hat.

Der Rechtsanwalt prüft derzeit die wirtschaftliche Situation des Unternehmens, um darauf aufbauend Restrukturierungsoptionen zu erarbeiten.

Nach einer ersten Sichtung geht der vorläufige Insolvenzverwalter davon aus, dass für eine Sanierung externe Geldgeber notwendig sein werden. „Ich habe bereits jetzt Signale von Interessenten erhalten, die sich ein Engagement im Zuge einer übertragenden Sanierung durchaus vor Rechtsanwalt André Seckler als vorläufiger Insolvenzverwalter über das Vermögen Photon Europe GmbH, Aachen stellen können“, sagt André Seckler. Als nächste Schritte kündigte er an, zeitnah mit den Beteiligten allen voran, den Geldgebern und Lieferanten, Gespräche aufzunehmen."



Originaltext:
http://www.photon.de/presse/mitteilungen/PM_Photon_Insolvenz_14122012.pdf