Die Merkwürdigkeiten im Fall der Photon Insolvenz häufen sich weiter ungebremst.
Nun geht es den Abonnenten doppelt an Ihr Geld.
Derzeit verschicken sowohl die Photon Publishing GmbH der neuen alten Photon Lenker (Annegret Kreutzmann und Philippe Welter) Rechnungen an Abonnenten, als auch der Insolvenzverwalter Andre Seckler.
Die Abonnenten werden scheinbar von zwei Parteien in die Zange genommen, endlich für ungewisse Leistungen zu zahlen. Jeder will Geld im voraus haben.
Einzig Hefte zu liefern, daran denkt keiner der Parteien.
Selbst Kioske bleiben unbeliefert und es fehlen bereits die Ausgaben Februar, März und April.
Die ersten Beschwerden darüber laufen bereits im Photovoltaikforum.com.
Eventuell kann man es nur so einordnen wie es der User Elektron auf dem Photovoltaikforum tut:
keine Hefte,
kein Abo,
keine Überweisung,
ich bin Raus!
Als kollektiver Watchblog vieler Autoren begleitet PhotonWatch die publizistische Arbeit der Photon-Gruppe. +++++++++Warum so ein Blog? Ziel ist von der Berichterstattung betroffenen Unternehmen, Institutionen oder Personen die Möglichkeit zu geben, der Öffentlichkeit die objektive Wahrheit zur Berichterstattung mitzuteilen. +++++++++++++++++++++++ Co-Autor werden? => e-mail an photonwatch@energy-center.info +++++++++++++++++++++++ Kommentare sind jederzeit willkommen!
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Montag, 8. April 2013
Donnerstag, 14. März 2013
Powerhouse Photon Publishing: Neuer Start mit Alten Heften
Kraftvoll ist anders!
Der Photon Neustart mit dem alten Team und der Photon Publishing auf dem Fahrersitz verkommt langsam zu der Farce, für die es Viele in der Branche schon lange gehalten haben.
Vor einigen Tagen wartete die Photon Führung in Bad Staffelstein mit dem alten Heft 1/2013 auf. Dieses, bereits vor der Insolvenz produzierte Heft, sollte eigentlich im Anfang Januar die Leser erreichen. Nun wurde es vor kurzem auch an die Abonnenten verschickt.
Darin enthalten: alte Artikel deren Redaktionsschluss noch weit im letzten Jahr lag.
Schlimm ist nur, dass Frau Annegret Kreutzmann anscheinend ernsthaft glaubt, dass die Leser und Werbekunden es nicht merken, wenn Ihnen alte Artikel und abgelaufene Termine serviert werden.
Eventuell gibt es aber auch eine ganz andere Erklärung...
Vielleicht hat man intern aber längst aufgegeben an die eigene Zukunft zu glauben. Denn 25.000 € Stammkapital sind bei den angekündigten 90 übernommenen Mitarbeitern, schnell verbrannt, wenn wie jetzt schon seit 3 Monaten keine Einnahmen reinkommen...
Der Photon Neustart mit dem alten Team und der Photon Publishing auf dem Fahrersitz verkommt langsam zu der Farce, für die es Viele in der Branche schon lange gehalten haben.
Vor einigen Tagen wartete die Photon Führung in Bad Staffelstein mit dem alten Heft 1/2013 auf. Dieses, bereits vor der Insolvenz produzierte Heft, sollte eigentlich im Anfang Januar die Leser erreichen. Nun wurde es vor kurzem auch an die Abonnenten verschickt.
Darin enthalten: alte Artikel deren Redaktionsschluss noch weit im letzten Jahr lag.
Schlimm ist nur, dass Frau Annegret Kreutzmann anscheinend ernsthaft glaubt, dass die Leser und Werbekunden es nicht merken, wenn Ihnen alte Artikel und abgelaufene Termine serviert werden.
Eventuell gibt es aber auch eine ganz andere Erklärung...
Vielleicht hat man intern aber längst aufgegeben an die eigene Zukunft zu glauben. Denn 25.000 € Stammkapital sind bei den angekündigten 90 übernommenen Mitarbeitern, schnell verbrannt, wenn wie jetzt schon seit 3 Monaten keine Einnahmen reinkommen...
Donnerstag, 14. Februar 2013
Auch dass noch! Photon Power verlieh 1,5 Mio € an Investorengeldern an die pleitegegangene Photon Europe
Die Photon Power AG hatte drei Anleihen für private Investoren herausgegeben (vor denen die Verbraucherzentrale Sachsen noch explizit gewarnt hatte) und damit bis Dezember 2012 nach Aussage von Vorstand Ralf Heuser 7,2 Millionen Euro eingenommen. Davon verlieh sie bis zu 1.500.000 € an Investorengeldern an die inzwischen Insolvente Photon Europe GmbH.
"Im Prospekt der ersten Photon Anleihe heißt es: „Die Anleihe dient der Photon Power AG zur Errichtung von Solaranlagen auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland." Und: "Der festgelegte Zinssatz basiert auf der Vergütung für eingespeiste Strommengen, welche von der Bundesnetzagentur auf Grundlage des Gesetzes für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) für angeschlossene Photovoltaikanlagen festgesetzt werden, und welche die Photon Power AG daher durch den Betrieb der zu errichtenden Solaranlagen erhalten wird...
... Auch unter dem Punkt IIf "Risiken aus Geschäftsbeziehungen mit nahe stehenden Personen" steht nichts von möglichen Krediten an Partnerunternehmen.
Wie geht das denn im Insolvenzverfahren?
Weitere Informationen: http://www.photovoltaik.eu/nachrichten/details/beitrag/photon-anleihen--340000-euro-bei-insolventer-photon-europe_100010282/#ixzz2Kp7nbgUl
Nun in der Insolvenz sind nach Aussagen des Photon Vorstandes Ralf Heuser noch 340.000 € an Investorengeldern offen.
Ist das legal? Dazu Michael Fuhs von Photovoltaik.eu:
"Im Prospekt der ersten Photon Anleihe heißt es: „Die Anleihe dient der Photon Power AG zur Errichtung von Solaranlagen auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland." Und: "Der festgelegte Zinssatz basiert auf der Vergütung für eingespeiste Strommengen, welche von der Bundesnetzagentur auf Grundlage des Gesetzes für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) für angeschlossene Photovoltaikanlagen festgesetzt werden, und welche die Photon Power AG daher durch den Betrieb der zu errichtenden Solaranlagen erhalten wird...
... Auch unter dem Punkt IIf "Risiken aus Geschäftsbeziehungen mit nahe stehenden Personen" steht nichts von möglichen Krediten an Partnerunternehmen.
Ralf Heuser erklärt das so: „Photon Europe hat Photon Power in der Anfangszeit Zinsen bezahlt, als noch keine Anlagen gebaut waren und die Liquidität nicht benötigt wurde. Sämtliche Geldflüsse wurden nur gegen Sicherheiten geleistet. Damit konnte dann das erste Jahr gut überbrückt werden.“
... Daniel Bauer, Vorstand der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V., sieht das anders. „Man darf das Geld nicht verleihen“, erklärt er, „wenn man damit Werbung macht, dass man damit Solaranlagen baut“...
Das wird indirekt gestützt durch ein Urteil des Oberlandesgerichts Schleswig. Die Richter haben ein Berufungsurteil gegen Prokon, einem Direktanbieter von Geldanlagen im Bereich erneuerbarer Energien, argumentiert , „dass es aus Sicht eines verständigen Verbrauchers durchaus einen grundlegenden Unterschied macht, ob das Unternehmen, bei dem er sein Geld anlegt, selbst in Sachwerte investiert oder ob es das Geld Dritten als Kapital für eigne Investitionen zur Verfügung stellt.
Wie geht das denn im Insolvenzverfahren?
Das wird die große Frage!
Denn die Gläubiger der Photon Europe scheinen bei derzeitiger Sachlage, dass die Photon Europe eine leere Hülle sei, leer auszugehen. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass diese tatenlos zusehen, wie Herr Heuser von Photon Power sich lächelnd seine 340.000 € Extrawurst aus der Insolvenzmasse zieht...
Wichtig dabei ist, allen Abonnenten und Anzeigenkunden der Photon Publishing muss klar sein, dass die entgültige Entscheidung über den Verkauf der insolventen Photon Europe an die von den Pleitiers flux neugeründete Photon Publishing GmbH erst in der Gläubigerversammlung am 19. April fällt.
Da kann alles kippen!
Da kann alles kippen!
Wer also in irgend einer Form Vorkasse leistet, dem ist angesichts dieser immensen Risikolage in diesem undurchsichtigen Firmengeflecht nicht mehr zu helfen...
Weitere Informationen: http://www.photovoltaik.eu/nachrichten/details/beitrag/photon-anleihen--340000-euro-bei-insolventer-photon-europe_100010282/#ixzz2Kp7nbgUl
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Donnerstag, 7. Februar 2013
Ver.di veröffentlicht Kommentar zum Photon Desaster: Dunkle Sonnenseiten
Ver.di: Solares Fachmagazin Photon in Insolvenz – Betriebsrat verhindert
Zitat Ver.di:
Der Unmut vieler Mitarbeiter richtet sich gegen die Leitung des Hauses um Herausgeber Philippe Welter und Chefredakteurin Annegret Kreutzmann. So hatten diese nach Erkenntnissen von ver.di-Fachbereichssekretär Franz Blatt über Jahre hinweg mit Druck die Bildung eines Betriebsrates verhindert. „Die Beschäftigten hatten Angst, entlassen zu werden“, sagt Blatt. Doch mit dem Ausbleiben von Gehaltszahlungen ab August 2012 hielten sie nicht mehr still. Dreimal, so der Gewerkschafter, hätten sie seit Oktober versucht, einen Betriebsrat zu konstituieren. „Dreimal ist dem Wahlvorstand daraufhin gekündigt worden“. Blatt selber habe wegen seiner Beratung der Mitarbeiter Hausverbot erhalten. ...
Zitat Ver.di:
Noch während im vorläufigen Verfahren Insolvenzverwalter André Seckler nach Investoren suchte und immerhin für die Monate November bis Januar über das Insolvenzgeld für die Zahlung der Gehälter sorgte, präsentierten sich die für die Pleite Verantwortlichen unverfroren als neue Retter.
Zitat Ver.di:
Zum Hintergrund: Das Magazin ist Teil eines undurchsichtigen Firmengeflechts. Während die Insolvenz mit der Photon Europe – bei der die Mitarbeiter angestellt sind – nur eine dieser Firmen betrifft, liegen die Namensrechte bei einer anderen Photon-Gesellschaft.
Zitat Ver.di:
Nicht nur die Photon-Redakteure weltweit warten auf ihr Geld. Auch Dienstleister wie das für die spanische Ausgabe zuständige Übersetzungsbüro und selbst die Sozialkassen beklagen hohe Außenstände.
Zitat Ver.di:
Ärger hat die Verlagsleitung in der Vergangenheit auch immer wieder wegen ihrer Berichterstattung erhalten. So gab es vom deutschen Presserat 2012 einen Hinweis wegen der Verletzung der journalistischen Sorgfaltspflicht.
Lesen Sie das Original im Volltext bei Ver.di: http://mmm.verdi.de/medien-wirtschaft/01-2013/dunkle-sonnenseiten
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Mittwoch, 6. Februar 2013
Jetzt schlägt's 13: Insolvenzverwalter macht Hinterzimmerdeal mit Photon Publishing
Pressemitteilung des Insolvenzverwalters im Wortlaut:
PRESSEMITTEILUNGPhoton Publishing GmbH übernimmt Geschäftsbetrieb der insolventen Photon Europe GmbH· Amtsgericht Aachen hatte Insolvenzverfahren der Photon Europe zum 1. Februar 2013 eröffnet· Insolvenzverwalter André Seckler kann durch Investorenlösung etwa 90 der 140 Arbeitsplätz sichern· Gläubigerausschuss hat der Übertragung bereits zugestimmtAachen, 5. Februar 2013 – Das Amtsgericht Aachen hat zum 1. Februar 2013 das Insolvenzverfahren über die Photon Europe GmbH eröffnet. Mit Wirkung zum 1. Februar hat die neu gegründete Photon Publishing GmbH einen Teil der Vermögenswerte der insolventen Photon Europe GmbH übernommen und führt den Geschäftsbetrieb vor. Einen entsprechenden Vertrag haben Rechtsanwalt André Seckler aus Aachen, Insolvenzverwalter der Photon Europe GmbH, und die Geschäftsführerin Anne Kreutzmann unterzeichnet. Die Übernahme wurde vom Gläubigerausschuss bereits einstimmig angenommen steht jedoch noch unter den üblichen Vorbehalten, wie der fristgerechten Zahlung und der endgültigen Zustimmung der Gläubigerversammlung. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.Insolvenzverwalter Seckler hat durch diese Übertragung auch das bestmögliche Ergebnis für die bei der Insolvenzschuldnerin betroffenen Arbeitnehmer erzielt und erhält einen Kaufpreis, der in die Insolvenzmasse fließt. „Wir haben mit mehreren potenziellen Investoren gesprochen. Dabei konnte Photon Publishing das beste Gesamtangebot abgeben, da es Zugang zu Verwertungsrechten von der nicht-insolventen Mutterholding bekommen hat, die anderen Gesellschaften verwehrt blieben“, sagt Seckler. Das haben auch die Vertreter der Gläubiger so gesehen.Rechtsanwalt Seckler von der Kanzlei Kebekus et Zimmermann war im Dezember 2012 von dem zuständigen Insolvenzgericht zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt worden. Seckler gelang es nach komplexen Gesprächen mit den verschiedenen Beteiligten, den Geschäftsbetrieb des Unternehmens mit seinen 140 Mitarbeitern im Insolvenzeröffnungsverfahren fortzuführen. Da der Insolvenzgeldzeitraum Ende Januar 2013 endete, hätte er ab da die Beschäftigten aus dem laufenden Geschäftsbetrieb finanzieren müssen. Da dies kaum möglich gewesen wäre, musste er innerhalb von nur etwa eineinhalb Monaten eine Investorenlösung erzielen, was nach intensiven Verhandlungen schließlich gelang.Über PhotonEntstanden aus einem Verlag im Bereich der erneuerbaren Energien ist die Photon-Gruppe mit Hauptsitz in Aachen heute umfassend im Bereich der Informationsvermittlung zum Thema solare Stromerzeugung tätig. Die Photovoltaik-Zeitschriften erscheinen auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Chinesisch. Darüber hinaus werden internationale Konferenzen organisiert sowie Seminarreihen und Workshops zu photovoltaikspezifischen Themen ausgerichtet. Ein eigenes unabhängiges Testlabor der Schwestergesellschaft Photon Laboratory GmbH prüft die Qualität von Solarkomponenten und eine Consulting-Gesellschaft berät Industrie und Politik. Die Photon Europe GmbH beschäftigt rund 140 Mitarbeiter, davon 100 in Aachen und 30 am Standort in Berlin. Büros unterhält das Unternehmen zudem in Athen, Hongkong, Madrid, Paris und Rom. Weitere Informationen: www.photon.deÜber den InsolvenzverwalterAndré Seckler aus Aachen ist Rechtsanwalt in der Kanzlei Kebekus et Zimmermann. Die Kanzlei ist ausschließlich wirtschaftsrechtlich tätig und hat langjährige Erfahrung im Insolvenz- und Restrukturierungsbereich. Neben der Insolvenzverwaltung liegt ein Tätigkeitsschwerpunkt der Sozietät in der Begleitung komplexer Restrukturierungsprozesse in Unternehmen, auch für internationale Konzerne. Die Sozietät Kebekus et Zimmermann nimmt in Deutschland seit Jahren eine bedeutende Position ein und unterhält neben der Zentrale in Düsseldorf Büros in Aachen, Paderborn, Dortmund, Bochum, Mönchengladbach und Berlin.
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Montag, 4. Februar 2013
Die Photon Metamorphose stockt - Scheitert der Photon-Coup an den rechtlichen Realitäten?
Die Idee war genial!
Im Jahre 2009 wird der Solar-Verlag umgestaltet. Es wird eine Photon Holding GmbH gegründet, die Dachorganisation für drei Untergesellschaften wird, die Photon Europe GmbH (Verlagsaktivitäten), die Photon USA Corp. und die Photon Consulting LLC.
Die Photon Europe GmbH übernimmt scheinbar die Aktivitäten des Solar Verlages in der Öffentlichkeit. Der bekannte Verlag hat scheinbar nur einen anderen Namen und agiert mit vollen Rechten an Titel, Magazin und mit den Mitarbeitern. In Wahrheit liegen die Rechte aber verdeckt von der Öffentlichkeit bei der Photon Holding.
Frau überschuldet die scheinbar seriöse Firma Photon Europe GmbH hoffnungslos und als die Gläubiger zu ungemütlich werden, flüchtet man sich zum Insolvenzgericht, der einen Insolvenzverwalter bestellt.
Noch während dieser gerichtlich bestellte Insolvenzverwalter sich im Dickicht der Forderungen gegen die Photon Europe GmbH orientiert und die Staatsanwaltschaft emsig ermittelt, schleicht Frau sich noch rechtlich unverurteilt zum Amtsgericht und eröffnet eine Photon Publishing GmbH, um mit dieser geradewegs weiter zu machen und sofort Gelder von den Abonnenten einzusammeln.
Die Rechte für diese Aktion meint man zu besitzen, da man ja die nicht von der Photon Europe Insolvenz betroffenen Photon Holding kontrolliert. So könnte man Gläubiger, Insolvenzverwalter, Staatsanwalt und Öffentlichkeit scheinbar austricksen...
Wie derzeit aus dem Umfeld der Photon zu entnehmen ist, deutet einiges jedoch auf erhebliche Verzögerungen bei dem geplanten Coup hin.
Auch wenn die Hintergründe der Verzögerungen bei der Eintragung der Photon Publishing GmbH im Handelsregister noch unklar sind, scheint es doch, dass die juristische Schwerkraft in diesem Land den Take-Off dieser Luftikus-Firma Photon Publishing
verhindert.
Diese Quadratur des Kreises, alle Schulden abzuschütteln, den Staatsanwälten, Gewerkschaften und Gläubigern eine lange Nase zu machen und mit der so gewonnenen Freiheit lustig wie zuvor weiter zu machen, haben schon viele betrügerische Bankrotteure versucht.
Die Meisten dieser Bankrotteure scheitern aber an der Rechtslage oder den Finanzämtern.
Sollte Frau Kreutzmann trotzdem dieses Kunststück gelingen, sollte man sich den Vorgang genau anschauen und die kunstvolle Kreutzmann-Insolvenz wird sicher zur Blaupause für Viele, denen Peter Zwegat neidisch hinterherschauen wird.
Es bleibt jedoch abzuwarten, wie die scheinbar gelackmeierten Gläubiger, der Insolvenzverwalter und die Staatsanwaltschaft reagieren. Bisher hat keiner der beteiligten sich öffentlich geäußert. Rechtschaffende Menschen können also noch Hoffnung auf den Rechtsstaat haben, er ist halt manchmal etwas langsam.
Im Jahre 2009 wird der Solar-Verlag umgestaltet. Es wird eine Photon Holding GmbH gegründet, die Dachorganisation für drei Untergesellschaften wird, die Photon Europe GmbH (Verlagsaktivitäten), die Photon USA Corp. und die Photon Consulting LLC.
Die Photon Europe GmbH übernimmt scheinbar die Aktivitäten des Solar Verlages in der Öffentlichkeit. Der bekannte Verlag hat scheinbar nur einen anderen Namen und agiert mit vollen Rechten an Titel, Magazin und mit den Mitarbeitern. In Wahrheit liegen die Rechte aber verdeckt von der Öffentlichkeit bei der Photon Holding.
Frau überschuldet die scheinbar seriöse Firma Photon Europe GmbH hoffnungslos und als die Gläubiger zu ungemütlich werden, flüchtet man sich zum Insolvenzgericht, der einen Insolvenzverwalter bestellt.
Noch während dieser gerichtlich bestellte Insolvenzverwalter sich im Dickicht der Forderungen gegen die Photon Europe GmbH orientiert und die Staatsanwaltschaft emsig ermittelt, schleicht Frau sich noch rechtlich unverurteilt zum Amtsgericht und eröffnet eine Photon Publishing GmbH, um mit dieser geradewegs weiter zu machen und sofort Gelder von den Abonnenten einzusammeln.
Die Rechte für diese Aktion meint man zu besitzen, da man ja die nicht von der Photon Europe Insolvenz betroffenen Photon Holding kontrolliert. So könnte man Gläubiger, Insolvenzverwalter, Staatsanwalt und Öffentlichkeit scheinbar austricksen...
Wie derzeit aus dem Umfeld der Photon zu entnehmen ist, deutet einiges jedoch auf erhebliche Verzögerungen bei dem geplanten Coup hin.
Auch wenn die Hintergründe der Verzögerungen bei der Eintragung der Photon Publishing GmbH im Handelsregister noch unklar sind, scheint es doch, dass die juristische Schwerkraft in diesem Land den Take-Off dieser Luftikus-Firma Photon Publishing
verhindert.
Diese Quadratur des Kreises, alle Schulden abzuschütteln, den Staatsanwälten, Gewerkschaften und Gläubigern eine lange Nase zu machen und mit der so gewonnenen Freiheit lustig wie zuvor weiter zu machen, haben schon viele betrügerische Bankrotteure versucht.
Die Meisten dieser Bankrotteure scheitern aber an der Rechtslage oder den Finanzämtern.
Sollte Frau Kreutzmann trotzdem dieses Kunststück gelingen, sollte man sich den Vorgang genau anschauen und die kunstvolle Kreutzmann-Insolvenz wird sicher zur Blaupause für Viele, denen Peter Zwegat neidisch hinterherschauen wird.
Es bleibt jedoch abzuwarten, wie die scheinbar gelackmeierten Gläubiger, der Insolvenzverwalter und die Staatsanwaltschaft reagieren. Bisher hat keiner der beteiligten sich öffentlich geäußert. Rechtschaffende Menschen können also noch Hoffnung auf den Rechtsstaat haben, er ist halt manchmal etwas langsam.
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