Meinungsfreiheit im Internet - aktuelle Beispiele
Hier sind zwei aktuelle Meldungen zum Thema Meinungsfreiheit und Zensur, die zwar nicht in der Sachlage identisch sind, aber verdeutlichen wie brandaktuell diese Diskussion um Meinungsäußerungen im Internet und deren juristische Gefahr ist:
Spiegel.de: Meinungsfreiheit: CSU-Prominenz blamiert sich mit Feldzug gegen Leserbriefschreiberin
und
Welt.de: CSU-Frau erhält nach Mollath-Tweet Polizeibesuch
Interessanter als der Beitrag zum Bereich Zensur fanden die Leser von Photonwatch aber eine kleine Randnotiz am Ende zum Thema ungefragte Telefonmitschnitte durch die Photon Redaktion.
Gibt es bald ein Photon-Gate?
Zur Erinnerung (http://nixontapes.org):
Between February 1971 and July 1973, President Richard Nixon secretly recorded 3,700 hours of his phone calls and meetings across the executive offices. These recordings played a leading role in the resignation of our 37th president on August 9, 1974. They remain perhaps the greatest treasure of information ever left by a president, as well as the most complex, controversial set of presidential records in U.S. history.
Öffentlicher Vorwurf ungefragten Mitschneidens
Grundlage der Diskussion ist die erstmals am 07. Februar 2013 geäußerte Aussage eines Insiders, dass in der Photon-Redaktion Telefonate ungefragt mitgeschnitten wurden, ohne dass davon der Gesprächspartner informiert wurde. Genauso wie Nixon es zwischen 1971 und 1973 tat.
Über diese bereits nun schon von vielen der PhotonWatch-Redaktion namentlich bekannten Zeugen bestätigte Behauptung, dass in der Photon-Redaktion fast routinemäßig wichtige Gespräche mit Dritten ungefragt mitgeschnitten wurden, enbrannte rasch eine kontroverse Diskussion unter den Lesern.
Bekannte Fakten zum Thema ungefragte Telefonmitschnitte und Videoüberwachung:
Tobit Telefonserver
Das es diesen Tobit-Telefonserver gab, der solche Gesprächsmitschnitte einfach ermöglichte, belegt die Forderungsliste des Insolvenzverwalters in der die offene Rechnung für die Jahresgebühren ausgewiesen sind.
Druck von Oben
Mehrere Ex-Redakteure berichteten von massivem und anhaltendem Druck der Geschäftsleitung um Annegret Kreutzmann und Philippe Welter hiermit "Beweismaterial" zu beschaffen. Hierdurch entstand ein ungeheurer Druck auf Individuen der bei vielen von massivem Selbstzweifeln am eigenen Handeln durchsetzt war.
Videoüberwachung in Berlin
Das Berliner Büro war mit einer Videokamera Live nach Aachen in den Serverraum geschaltet und dort über einem Beamer auf der Wand der IT Abteilung zu sehen. Dies ist auch vielen externen Besuchern der IT-Räume in Aachen aufgefallen.
Ziel von PhotonWatch: Aufarbeitung des System Photon
Ziel von Photonwatch ist nicht die Klärung einer individuellen Schuldfrage zwischen Tätern, Getriebenen und Opfern, sondern die Aufarbeitung des Systems Photon.
Wenn die Diskussionen unter den Lesern weiterhin derartige Impulse setzen können wir gemeinsam das System Photon mit all seinem Druck, dem Leid und der Skrupellosigkeit der Geschäftsleitung gegenüber Angestellten, Investoren, Gesprächs- und Geschäftspartnern dokumentieren und entlarven.
Leserbeiträge geben authentisches Bild der Situation
Denn nur aus diesen authentischen Leser-Beiträgen wird klar, welch zum Teil unmenschlichem Druck Viele bei der Photon ausgesetzt waren, wissentlich gegen ethische und zum Teil auch strafrechtliche Grenzen zu verstoßen.
Darüber hinaus scheint Allen im Blog klar, woher (Kreutzmann und Welter) die Handlungsimpulse und der unmenschliche Druck kamen.
Hier gibt selbst bei den von einigen als "Photonies" bezeichneten Fans der Geschäftsleitung wenig Widerspruch.
Hier gibt selbst bei den von einigen als "Photonies" bezeichneten Fans der Geschäftsleitung wenig Widerspruch.
Über den Rest der Aktivitäten gibt es aber noch großen Aufklärungsbedarf!