Zitat aus Photon 1/2011:
"Das Problem des Testaufbaus und
der Durchführung ist, dass hier ständig
mit einer Einstrahlung von circa 1.100
Watt pro Quadratmeter gefahren wurde
und die Abstände der Schatten doch
sehr nah an den Modulen waren. Ich
hätte es besser gefunden, wenn man
zwei mehr oder weniger ähnliche Aufbauten
im Feld macht und dabei verschiedene
Szenarien der Verschattung
unter Realbedingungen durchführt.
Der Test berücksichtigt nicht, dass die
meisten Verschattungen nicht bei orthogonaler
Einstrahlung entstehen,
sondern eher bei flacher und zugleich
schwächer werdender Einstrahlung.
Das Wandern des Schattens erfolgt ja in
den wenigsten Fällen durch die Bewegung
des Schattens, sondern durch die
Änderung des Sonnenstandes und der
damit verbunden Veränderungen.
Letztlich bin ich mir darüber im Klaren,
dass es eine 100-prozentige Darstellung
der Realität nicht geben kann und man
natürlich im Labor unter Laborbedingungen
und vergleichbarer arbeiten
kann. Dennoch hätte ich mir im Fazit
zumindest den Hinweis auf die oben genannten
Eigenschaften gewünscht.
Denn 20 Prozent Mehrertrag bei einigermaßen
»normalen« Bedingungen
halte ich für eher unrealistisch.
Daniel Brandl,
Orange Solar GmbH
74357 Bönnigheim"
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Montag, 10. Januar 2011
Sonntag, 10. Oktober 2010
Photon 10/2010 - Leserbrief: Oliver Haensell Testannahmen
Zitat aus Photon 10/2010:
"Der von Ihnen durchgeführte Modultest
bezieht sich auf die selber von Ihnen
geflashte STC-Leistung und nicht auf die
Nennleistung. Dies ist ein akademischer
Ansatz, der für mich auch nachvollziehbar
ist, da er grundsätzlich Aussagen zum
relativen Teillastverhalten der Module ermöglicht
– ein sehr wichtiges Qualitätsmerkmal.
Für den Endkunden ist aber allein
die Rendite relevant und da er nun
mal für die Nennleistung bezahlen muss,
ist der Test in der vorliegenden Form
nicht aussagekräftig. Für uns als Solarteure
ist der Test in der Form auch nicht
nachvollziehbar, weil die eigentliche Basisinformation,
das heißt die von Ihnen
ermittelte STC-Leistung, nicht kommuniziert
wird. Darum eine Bitte: Fügen Sie
doch noch eine Spalte ein mit der von
Ihnen ermittelten Leistung, meinetwegen
der Mittelwert der von Ihnen getesteten
drei Module. Auch wären Hinweise
auf die Messtoleranz des von Ihnen eingesetzten
Flashers sehr hilfreich.
Oliver Haensell,
KFI GmbH & Co. KG, per E-Mail"
"Der von Ihnen durchgeführte Modultest
bezieht sich auf die selber von Ihnen
geflashte STC-Leistung und nicht auf die
Nennleistung. Dies ist ein akademischer
Ansatz, der für mich auch nachvollziehbar
ist, da er grundsätzlich Aussagen zum
relativen Teillastverhalten der Module ermöglicht
– ein sehr wichtiges Qualitätsmerkmal.
Für den Endkunden ist aber allein
die Rendite relevant und da er nun
mal für die Nennleistung bezahlen muss,
ist der Test in der vorliegenden Form
nicht aussagekräftig. Für uns als Solarteure
ist der Test in der Form auch nicht
nachvollziehbar, weil die eigentliche Basisinformation,
das heißt die von Ihnen
ermittelte STC-Leistung, nicht kommuniziert
wird. Darum eine Bitte: Fügen Sie
doch noch eine Spalte ein mit der von
Ihnen ermittelten Leistung, meinetwegen
der Mittelwert der von Ihnen getesteten
drei Module. Auch wären Hinweise
auf die Messtoleranz des von Ihnen eingesetzten
Flashers sehr hilfreich.
Oliver Haensell,
KFI GmbH & Co. KG, per E-Mail"
Dienstag, 10. August 2010
Photon 8/2010 - Leserbrief: Eva Pavo, Isofoton
Zitat aus Photon 8/2010:
"Der Ertragsrückgang der Anlage kann
nicht allein auf die Module selbst zurückzuführen
sein. Wir möchten darauf
hinweisen, dass bei der Fehlersuche die
gesamte Installation inklusive weiterer
Komponenten sowie die Wartung zu berücksichtigen
ist. Eine Inspektion der
Anlage durch qualifizierte Techniker
sollte Aufschluss über die Ursache des Ertragsrückgangs
geben. Darüber hinaus
zeigte ein Flashtest, der in unserem Labor
mit zwei vom Kunden ausgewählten
Modulen stattfand, dass der Leistungsrückgang
(Degradation) acht Jahre nach
Inbetriebnahme lediglich zwischen 4,22
und 4,4 Prozent liegt, wenn man den
Ausgangswert, der im Flashprotokoll
festgehalten wurde, zugrunde legt. Der
Test belegte, dass sich die weißen Flecken
nicht negativ auf den Ertrag auswirken
Isofoton kann der Auffassung, dass
ein alter Kunde für die Branche uninteressant
sei, nicht zustimmen. Unser Interesse
am Kunden endet nicht mit dem
Kauf eines Produktes, sondern besteht
während der gesamten 25-jährigen Garantiezeit.
Eva Pavo,
Marketing and Communications Director,
Isofoton SA, 28014 Madrid, Spanien"
"Der Ertragsrückgang der Anlage kann
nicht allein auf die Module selbst zurückzuführen
sein. Wir möchten darauf
hinweisen, dass bei der Fehlersuche die
gesamte Installation inklusive weiterer
Komponenten sowie die Wartung zu berücksichtigen
ist. Eine Inspektion der
Anlage durch qualifizierte Techniker
sollte Aufschluss über die Ursache des Ertragsrückgangs
geben. Darüber hinaus
zeigte ein Flashtest, der in unserem Labor
mit zwei vom Kunden ausgewählten
Modulen stattfand, dass der Leistungsrückgang
(Degradation) acht Jahre nach
Inbetriebnahme lediglich zwischen 4,22
und 4,4 Prozent liegt, wenn man den
Ausgangswert, der im Flashprotokoll
festgehalten wurde, zugrunde legt. Der
Test belegte, dass sich die weißen Flecken
nicht negativ auf den Ertrag auswirken
Isofoton kann der Auffassung, dass
ein alter Kunde für die Branche uninteressant
sei, nicht zustimmen. Unser Interesse
am Kunden endet nicht mit dem
Kauf eines Produktes, sondern besteht
während der gesamten 25-jährigen Garantiezeit.
Eva Pavo,
Marketing and Communications Director,
Isofoton SA, 28014 Madrid, Spanien"
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