Zitat aus Photon 2/2010:
"Gott sei Dank habe ich Ihre Zeitschrift
nicht abonniert – ich würde mich
nach Ihrem Statement zur Stromeinspeisevergütung
sonst richtig ärgern, Ihnen
auch nur einen Cent überwiesen zu haben.
Ich hoffe, dass Ihnen alle Abonnenten
abspringen, dass Ihnen alle Anzeigen
verloren gehen.
Willi Sturm,
Elektro Sturm
57567 Daaden"
Als kollektiver Watchblog vieler Autoren begleitet PhotonWatch die publizistische Arbeit der Photon-Gruppe. +++++++++Warum so ein Blog? Ziel ist von der Berichterstattung betroffenen Unternehmen, Institutionen oder Personen die Möglichkeit zu geben, der Öffentlichkeit die objektive Wahrheit zur Berichterstattung mitzuteilen. +++++++++++++++++++++++ Co-Autor werden? => e-mail an photonwatch@energy-center.info +++++++++++++++++++++++ Kommentare sind jederzeit willkommen!
Mittwoch, 10. Februar 2010
Photon 2/2010 - Leserbrief: Reinhard Broy
Zitat Photon 2/2010:
"Hier geht es um kontinuierliche Absenkung,
die sinnvoll, notwendig und strategisch
richtig ist. Aber eine 25-prozentige Absenkung
kann niemand einfach wegstecken.
Hier geht es auch um Verlässlichkeit
der Gesetzeslage. Woher soll denn aus Ihrer
Sicht Liquidität des Mittelstandes herkommen?
Warum verlangen denn so viele Installateure
Vorkasse ohne Sicherheiten, geschweige
Bankbürgschaften? Einerseits feiern
Sie den Preiswahnsinn unter 2.000 Euro
und gleichzeitig prangern Sie (zu Recht) den
Pfusch vieler Anlagen an.
Nochmals bitte: Die Preise entstehen
über die Spezifikation »Qualität« und
nicht umgekehrt. Ich bleibe dabei: Unser
Umweltminister hat ein asiatisches
Förderprogramm aufgelegt und Sie haben
dabei mächtig mitgeholfen.
Reinhard Broy,
Broy Projekte GmbH
"Hier geht es um kontinuierliche Absenkung,
die sinnvoll, notwendig und strategisch
richtig ist. Aber eine 25-prozentige Absenkung
kann niemand einfach wegstecken.
Hier geht es auch um Verlässlichkeit
der Gesetzeslage. Woher soll denn aus Ihrer
Sicht Liquidität des Mittelstandes herkommen?
Warum verlangen denn so viele Installateure
Vorkasse ohne Sicherheiten, geschweige
Bankbürgschaften? Einerseits feiern
Sie den Preiswahnsinn unter 2.000 Euro
und gleichzeitig prangern Sie (zu Recht) den
Pfusch vieler Anlagen an.
Nochmals bitte: Die Preise entstehen
über die Spezifikation »Qualität« und
nicht umgekehrt. Ich bleibe dabei: Unser
Umweltminister hat ein asiatisches
Förderprogramm aufgelegt und Sie haben
dabei mächtig mitgeholfen.
Reinhard Broy,
Broy Projekte GmbH
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Feiern von Preiswahnsinn,
Kritik,
Leserbrief
Photon 2/2010 - Leserbrief: Tomas Biermann-Kojnov
Zitat aus Photon 2/2010:
"Wieso meinen Sie, dass 30 Prozent
Preissenkung für die vor Ort tätigen
Solarteure machbar sind? Wie weltfremd
ist es, wenn sie nur von Modul- und
Wechsel richterpreisen des Großmarktabsatzes
auszugehen scheinen? Sie schreiben
doch selbst ständig von den verknappten
Märkten, die Wechselrichter
zuletzt zu Wucherpreisen anbieten ließen
oder schlicht betrügerisch. Sie müssen
doch wissen, dass man bei kleinen
Hausanlagen teils sehr hohe Planungsund
Aufbaukosten hat. Und wieso soll
eigentlich ausgerechnet in diesem Markt,
der die existenziell neue und endlich
auch demokratisch vielfältige Energieversorgung
schafft, nicht gut verdient
werden?
Hier wird machtpolitisch, unerfahren
und inkompetent von einem Umweltminister
gehandelt, der eben vor dem Ministeramt
nie umweltpolitisch tätig war.
Mut, auch Unangenehmes, wie Kritik
an möglicher Überförderungen, einzufordern,
ist selbstverständlich anzuerkennen,
aber Übermut, der vorschnell
pauschale Überförderung ausmacht, wo
tatsächlich sogar starke Unterförderung
herrscht, ist in einer Solarfachzeitschrift
unerträglich.
Tomas Biermann-Kojnov,
SunOn Sonnenkraftwerke LG e.V.
21335 Lüneburg"
"Wieso meinen Sie, dass 30 Prozent
Preissenkung für die vor Ort tätigen
Solarteure machbar sind? Wie weltfremd
ist es, wenn sie nur von Modul- und
Wechsel richterpreisen des Großmarktabsatzes
auszugehen scheinen? Sie schreiben
doch selbst ständig von den verknappten
Märkten, die Wechselrichter
zuletzt zu Wucherpreisen anbieten ließen
oder schlicht betrügerisch. Sie müssen
doch wissen, dass man bei kleinen
Hausanlagen teils sehr hohe Planungsund
Aufbaukosten hat. Und wieso soll
eigentlich ausgerechnet in diesem Markt,
der die existenziell neue und endlich
auch demokratisch vielfältige Energieversorgung
schafft, nicht gut verdient
werden?
Hier wird machtpolitisch, unerfahren
und inkompetent von einem Umweltminister
gehandelt, der eben vor dem Ministeramt
nie umweltpolitisch tätig war.
Mut, auch Unangenehmes, wie Kritik
an möglicher Überförderungen, einzufordern,
ist selbstverständlich anzuerkennen,
aber Übermut, der vorschnell
pauschale Überförderung ausmacht, wo
tatsächlich sogar starke Unterförderung
herrscht, ist in einer Solarfachzeitschrift
unerträglich.
Tomas Biermann-Kojnov,
SunOn Sonnenkraftwerke LG e.V.
21335 Lüneburg"
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Leserbrief,
Unerträglichkeit,
Weltfremdheit
Photon 2/2010 - Leserbrief: Gerald Schneider
Zitat aus Photon 2/2010:
"Ich bleibe dabei: Anne Kreutzmann
ist und bleibt der größte Feind der
Photovoltaik! Denken Sie (falls Sie das
überhaupt können) auch an Ihre Leser,
die Installateure? Wir arbeiten jetzt
schon mit maximal fünf bis sechs
Prozent Aufschlag. Mit Ihren Aussagen
beweisen Sie, dass Sie null Ahnung
von der Marktlage haben, und dass
der Chefposten der leicht korrupten
Zeitung PHOTON (nach Aussagen
vieler Modulhersteller) falsch besetzt
ist.
Gerald Schneider,
Schneider GmbH
97753 Stetten"
"Ich bleibe dabei: Anne Kreutzmann
ist und bleibt der größte Feind der
Photovoltaik! Denken Sie (falls Sie das
überhaupt können) auch an Ihre Leser,
die Installateure? Wir arbeiten jetzt
schon mit maximal fünf bis sechs
Prozent Aufschlag. Mit Ihren Aussagen
beweisen Sie, dass Sie null Ahnung
von der Marktlage haben, und dass
der Chefposten der leicht korrupten
Zeitung PHOTON (nach Aussagen
vieler Modulhersteller) falsch besetzt
ist.
Gerald Schneider,
Schneider GmbH
97753 Stetten"
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Korruptionsvorwurf,
Kritik,
Leserbrief
Photon 2/2010 - Leserbrief: Johannes Leipold
Zitat aus Photon 2/2010:
"Ich kann die Jubelarien Ihrer Chefredakteurin
zur Rasur der Solarstromförderung
beim besten Willen nicht
nachvollziehen. Bislang dachte ich immer,
Sie seien eine Art Speerspitze der
Photovoltaik. Offenbar ist Ihre Zeitschrift
aber zu einer Art »Bild«-Zeitung
mit Alibifunktion für »Politrealos« wie
dem Umweltminister geworden, in der
es mehr darum geht, die chinesische
Form von Marktwirtschaft zu subventionieren,
als alles dafür zu tun, den
Wechsel zu den Regenerativen zu schaffen.
Dieses ständige Behaupten, die
Durchschnittspreise seien um 20 Prozent
gesunken!
Wenn Sie sich mehr dafür einsetzen
würden, das EEG sinnvoll weiterzuentwickeln,
würde sich der Solarmarkt
auch vielleicht einmal vom Mangelmarkt
wegentwickeln. So geht es aber
munter mit dem Gemurkse weiter: Mal
fehlen die Module, dann die Wechselrichter,
dann die Montagekapazität, später
was anderes. Man fragt sich ja fast,
ob Sie auf der Gehaltsliste von RWE und
Konsorten stehen und als Büchsenspanner
deren Geschäft besorgen. Ich muss
Ihnen leider sagen, dass ich von Ihnen
sehr enttäuscht bin.
Johannes Leipold,
Ing.-Büro Johannes Leipold –
Energieberatung"
"Ich kann die Jubelarien Ihrer Chefredakteurin
zur Rasur der Solarstromförderung
beim besten Willen nicht
nachvollziehen. Bislang dachte ich immer,
Sie seien eine Art Speerspitze der
Photovoltaik. Offenbar ist Ihre Zeitschrift
aber zu einer Art »Bild«-Zeitung
mit Alibifunktion für »Politrealos« wie
dem Umweltminister geworden, in der
es mehr darum geht, die chinesische
Form von Marktwirtschaft zu subventionieren,
als alles dafür zu tun, den
Wechsel zu den Regenerativen zu schaffen.
Dieses ständige Behaupten, die
Durchschnittspreise seien um 20 Prozent
gesunken!
Wenn Sie sich mehr dafür einsetzen
würden, das EEG sinnvoll weiterzuentwickeln,
würde sich der Solarmarkt
auch vielleicht einmal vom Mangelmarkt
wegentwickeln. So geht es aber
munter mit dem Gemurkse weiter: Mal
fehlen die Module, dann die Wechselrichter,
dann die Montagekapazität, später
was anderes. Man fragt sich ja fast,
ob Sie auf der Gehaltsliste von RWE und
Konsorten stehen und als Büchsenspanner
deren Geschäft besorgen. Ich muss
Ihnen leider sagen, dass ich von Ihnen
sehr enttäuscht bin.
Johannes Leipold,
Ing.-Büro Johannes Leipold –
Energieberatung"
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Journalismus,
Kritik,
Leserbrief
Photon 2/2010 - Leserbrief: Jürgen Kübler
Zitat aus Photon 2/2010:
"Nun hat Anne Kreutzmann solange
auf das eigene Tor geschossen, bis die
Atomlobbyisten das Spiel gewonnen
haben. Die Gegner des EEG haben genüsslich
immer wieder PHOTON und
Anne Kreutzmann als Kronzeugin zur
Absenkung der Einspeisevergütung zitiert.
RWE, Vattenfall, Eon und die
EnBW bekamen was sie wollten: Kein
Ergebnis auf der Klimakonferenz in Kopenhagen,
aber dafür die Bremse beim
Wachstumsmotor der Wirtschaft: erneuerbare
Energien. Das Ganze wird
dann auch noch als Erfolg für nachhaltige
Förderung des Ausbau der Photovoltaik
verkauft.
Jürgen Kübler
89584 Ehingen-Rißtissen"
"Nun hat Anne Kreutzmann solange
auf das eigene Tor geschossen, bis die
Atomlobbyisten das Spiel gewonnen
haben. Die Gegner des EEG haben genüsslich
immer wieder PHOTON und
Anne Kreutzmann als Kronzeugin zur
Absenkung der Einspeisevergütung zitiert.
RWE, Vattenfall, Eon und die
EnBW bekamen was sie wollten: Kein
Ergebnis auf der Klimakonferenz in Kopenhagen,
aber dafür die Bremse beim
Wachstumsmotor der Wirtschaft: erneuerbare
Energien. Das Ganze wird
dann auch noch als Erfolg für nachhaltige
Förderung des Ausbau der Photovoltaik
verkauft.
Jürgen Kübler
89584 Ehingen-Rißtissen"
Photon 2/2010 - Berichtigungen Systempreisindex
Zitat aus Photon 2/2010:
"In der Grafik zum PHOTON-Systempreisindex
sind in der Kategorie der Anlagen bis
zehn Kilowatt Leistung irrtümlich nicht
die Mittelwerte, sondern die jeweiligen
Tiefstwerte eingetragen. So lag der mittlere
Preis für solche An lagen im November
2009 nicht bei 2.613 Euro (dies war
das günstigste von uns erfasste Angebot),
sondern vielmehr, wie im Text auch richtig
wiedergegeben, bei 2.850 Euro je Kilowatt
(PHOTON 1-2010, Seite 123)."
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Berichtigungen,
Falschmeldungen,
Recherchefehler
Sonntag, 10. Januar 2010
Photon 1/2010 - Berichtigungen PPVX
Zitat aus der Photon 1/2010:
"In den Ausführungen zum PPVX ist
uns bedauerlicherweise ein Fehler unterlaufen.
Nicht die Firma Solaria Energia
y Medio Ambiente SA, sondern das Unternehmen
Solargiga Energy Holdings Ltd.
machte im Oktober ein Kursplus von vier
Prozent (PHOTON 12-2009, Seite 40)."
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Berichtigungen,
Falschmeldungen,
Recherchefehler
Photon 1/2010 - Berichtigungen Intersolar
Zitat aus der Photon 1/2010:
"In der Übersicht zu den Solarmessen
2010 hat sich ein Fehler eingeschlichen:
Die Intersolar findet nicht vom 9. bis
11. Juli statt, sondern vom 9. bis 11. Juni
2010 – wie auf Seite 94 korrekt angegeben
wurde (PHOTON 11-2009, Seite 90)."
Labels:
Berichtigungen,
Falschmeldungen,
Recherchefehler
Photon 1/2010 - Berichtigungen Anlagenregister
Zitat aus Photon 1/2010:
"In unserem Artikel »Das Tausend-
Teile-Puzzle« ist uns ein Fehler unterlaufen:
Die erwähnte 4,64-Megawatt-Anlage
der Colexon AG in Hassleben ist zwar tatsächlich
nicht im Anlagenregister der
Bundesnetzagentur aufgeführt, entgegen
unseren Angaben ging sie allerdings
bereits im Dezember 2008 ans Netz.
Eine Meldung an die Behörde war damit
nicht nötig. Im Mai 2009 erfolgte lediglich
die offizielle Einweihung der Anlage.
An unserer Aussage, dass das Anlagenregister
unvollständig ist, ändert
das indes nichts: So wurden beispielsweise
die Solarparks Sachsenham (1,2 Megawatt)
und Hengersberg (1,5 Megawatt)
nach Angaben des Bauherrn Terra Mundus
Niederbayern GmbH am 21. beziehungsweise
am 31. Juli an die Bundesnetzagentur
gemeldet. Bis Ende September (der von
uns im Artikel betrachtete Zeitraum) war
jedoch keines der beiden Kraftwerke im
Anlagenregister verzeichnet. Erst in der
Aufstellung für Oktober findet sich das
Projekt in Hengersberg. Das Kraftwerk in
Sachsenham fehlt weiterhin. (PHOTON
12-2009, Seite 16)"
"In unserem Artikel »Das Tausend-
Teile-Puzzle« ist uns ein Fehler unterlaufen:
Die erwähnte 4,64-Megawatt-Anlage
der Colexon AG in Hassleben ist zwar tatsächlich
nicht im Anlagenregister der
Bundesnetzagentur aufgeführt, entgegen
unseren Angaben ging sie allerdings
bereits im Dezember 2008 ans Netz.
Eine Meldung an die Behörde war damit
nicht nötig. Im Mai 2009 erfolgte lediglich
die offizielle Einweihung der Anlage.
An unserer Aussage, dass das Anlagenregister
unvollständig ist, ändert
das indes nichts: So wurden beispielsweise
die Solarparks Sachsenham (1,2 Megawatt)
und Hengersberg (1,5 Megawatt)
nach Angaben des Bauherrn Terra Mundus
Niederbayern GmbH am 21. beziehungsweise
am 31. Juli an die Bundesnetzagentur
gemeldet. Bis Ende September (der von
uns im Artikel betrachtete Zeitraum) war
jedoch keines der beiden Kraftwerke im
Anlagenregister verzeichnet. Erst in der
Aufstellung für Oktober findet sich das
Projekt in Hengersberg. Das Kraftwerk in
Sachsenham fehlt weiterhin. (PHOTON
12-2009, Seite 16)"
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